Berlin : Rollbahn

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Was in Bremen letztes Jahr viele Skater begeistert hat, darf in Berlin nicht stattfinden: Skaten auf der Rollbahn eines Flughafens. Nach dem Erfolg der ersten Bremer Airport-Skate-Night im letzten Jahr, startet in der Hansestadt am 15. Juni der zweite Durchlauf. Auf dem Flugplatz Loemühle in Marl können Skater sogar täglich nach der Landung des letzten Flugzeuges am Abend auf dem Rollfeld ihre Bahnen ziehen. Eine Saisonkarte kostet 15 Euro. Anlass genug für die Berliner Agentur „First-Class-Events“, das Mega-Ereignis in die Hauptstadt zu holen. Veranstaltungsort soll der Flughafen Tempelhof sein, doch die Flugaufsichtsbehörde stellt sich derzeit noch quer. Aufgrund der gegenwärtigen Gefährdungseinschätzung könne keine Genehmigung erteilt werden, heißt es von offizieller Seite. Die Ablehnungsgründe können Andreas Grunszky, Geschäftsführer von „First-Class-Events“, nicht überzeugen. Abgesehen von der ILA, die im Sicherheitsbereich des Flughafen Schönefelds statt fand, führt er auch die Bremer Veranstaltung als Beispiel an. Dort gab nach Auskunft der Pressestelle des Flughafens kaum Probleme mit der Sicherheitsbehörde. Alle kritischen Fragen konnten schnell erörtert und gelöst werden. Zwar besteht immer die Gefahr einer Notlandung, jedoch können Flugzeuge meist auf benachbarte Flughäfen umgeleitet werden. Die Veranstaltung in Bremen wird von verschiedenen Luft- und Raumfahrtunternehmen unterstützt; Titelsponsor ist Haake-Beck. Andreas Grunszky will deshalb die Sache auch in Berlin ins Rollen bringen: „Nachdem wir die Berlin Tourismus Marketing GmbH schon für das Event begeistern konnten, werden wir nun mit den größeren Skate-Verbänden Kontakt aufnehmen.“ Mit dem erhofften Rückhalt des Berliner Senats will sich Grunszky dann mit seinem Konzept an das Bundesinnenministerium wenden. viv

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