Berlin : Rotes Kreuz: DRK bietet Blutkonserven an

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Meldungen, wonach in New York bereits Blutkonserven knapp werden, haben auch hier zu entsprechenden Anfragen geführt, ob Blutspenden über die Geste hinaus eine wirkliche Hilfe sein könnten. Doch Lübbo Roewer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Berlin muss diese Frage verneinen. Man habe schon Kontakt mit den Kollegen des Amerikanischen Roten Kreuzes und des New York Blood Centers aufgenommen. Doch von dort kam noch keine Rückmeldung. "Die Amerikaner werden sicher versuchen, das aus eigener Kraft zu schaffen", sagt der DRK-Sprecher. Außerdem sind die dortigen Kontroll- und Sicherheitsstandards andere als in Europa: "Wir haben in der Vergangenheit kein Blut in die USA ausgeführt." Und für längere Zeit "auf Halde legen" kann man Blut in größeren Mengen eben nicht. Generell sei es kein Problem, Blutkonserven innerhalb von sechs bis acht Stunden nach New York zu transportieren. Zudem stünden genügend medizinische Kapazitäten bereit, auch einer größeren Zahl von Spendern Blut abzunehmen. Das DRK hat seine Dienste so weit aktiviert, dass sie im Anforderungsfall sofort bereit wären. Vorsorglich in Bereitschaft gerufen hat das DRK auch seine Suchhundestaffeln. Auch diese Hilfe wurde angeboten, aber noch nicht abgefordert.

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