Berlin : RÜCKTRETER

Aus! Hundetrainer könnten Klaus Wowereit zum Rücktritt bewegen. Foto: dpa
Aus! Hundetrainer könnten Klaus Wowereit zum Rücktritt bewegen. Foto: dpaFoto: picture alliance / dpa

Ach, liebe Leser, es ist schon ein Drehkreuz, das wir mit dieser Rubrik derzeit haben. Witze über etwas anderes als den BER? Unaktuell. Witze über den BER? Kaum noch möglich. Keine Witze? Was dann? Harte Recherche ist dort, wo ihre Ergebnisse die Verantwortungsträger nicht mehr zu jucken scheinen, auch kein Spaß. Aber vielleicht kommen wir damit zur letzten satirisch möglichen Frage in der Sache: Welche Berufsgruppen können Klaus Wowereit noch zum Rücktritt bewegen, wenn Journalisten es nicht mehr schaffen?

Erzieher

Das stellen wir uns schön vor. Kindergärtnerin: „Klaus, hast du den Flughafen kaputt gemacht?“ Klaus: „Ja, aber die anderen Kinder haben auch ...“ KG: „Klaus, ich will nichts über die anderen Kinder hören. Hast DU den Flughafen kaputt gemacht?“ K: „Ja, aber ...“ KG: „Kein aber, ab auf die stille Ex-Regierenden-Treppe!“ K: „Na gut ...“

TürsteherWir denken uns an die Bar des Klubs „Rotes Rathouse“. Türsteher: „Ey, ich hab’ gehört, du machst hier drin Scheiße?“ Klaus (hält sich am Drink fest): „Ey, easy, das bisschen ...“ TS: „Du gehst jetzt besser ...“ K: „Ich will aber noch tanzen, auf allen Hochzeiten, weißt du.“ TS: „Duzen wir uns? Abmarsch!“ K: „Noch den einen Drink!“ TS: „Da trinkst du jetzt schon seit fast zwölf Jahren dran.“ K (leichtsinnig): „Ja, und noch bis 2016.“ TS (trägt ihn raus): „So, Klappe zu!“

Hundecoach

Der dritte Berufsstand, der in dieser Reihe nicht fehlen darf – besser kann’s vielleicht keiner. Klaus: „Wuffwuffwillbleibenwuff!“ Hundetrainer: „Sitz! Platz! Aus! Sonst gibt’s Ultraschall.“ Und fertig.

Handwerker

Ein etwas anderer Ansatz, aber auch gut. Denn wer bringt störrische Bauherren am schnellsten zur Resignation? Ein echter unfreundlicher Ein-Mann-Installationsbetrieb. Wir denken uns die BER-Baustelle. Klaus: „Kriegen Sie das wieder hin?“ Handwerker: „Das! macht! Ihnen! keiner!“ K: „Gut, ich resigniere.“

Andere Politiker

Der letzte Ausweg: ehrliche Genossen, die sich nicht durch wahltaktische Erwägungen, eigene Regierfaulheit und Feigheit vor dem Alpharüden ihre Seele haben zerrütten lassen, sondern Dinge wie diese sagen: „Du hast es verbockt, du trägst die Verantwortung, dein Gesicht ist untrennbar mit dieser Sache verknüpft, es ist nur fair und gerecht, wenn sich jetzt andere daran versuchen.“ Ob es die in Berlin geben kann? Vielleicht gehen ja mal ein paar Erzieher bei der SPD vorbei ...

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