Berlin : Rund ums Karree: General von Hacke

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Wo heute der Hackesche Markt liegt, war einst sumpfiges Gelände zwischen zwei Bastionen der kurfürstlichen Stadtbefestigung. Ab 1751 ließ Generalleutnant Hans Christoph Friedrich Graf von Hacke den Ort bebauen. 1848 wurde der Platz nach ihm benannt. Unweit des Platzes liegen die bis 1906 errichteten Hackeschen Höfe, ein Komplex von acht miteinander verbundenen Wohn-, Veranstaltungs- und Gewerbehöfen. Mit 10 000 Quadratmetern Grundfläche sind sie das größte Hofareal dieser Art in Europa. Die Jugendstil-Klinkerfassade im ersten Hof und der Neumannsche Festsaal wurden von dem Architekten August Endell gestaltet. In die Sanierung der Höfe hatte der Bauunternehmer Roland Ernst über 100 Millionen Mark investiert.

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