RUND UM DIE WAHL : Mehr Wahlberechtigte gab’s noch nie

WAHLBERECHTIGTE

Genau 2 471 587 Berliner waren diesmal im Wahlverzeichnis registriert – das sind knapp 33 000 mehr als bei der Bundestagswahl 2005. Vor allem im Ostteil der Stadt erhöhte sich die Zahl der Wahlberechtigten deutlich – nämlich um rund 26 500. Die meisten gab es in Tempelhof-Schöneberg (233 000), die wenigsten in Reinickendorf (183 000).

BRIEFWAHL

Noch nie wurden bei einer Wahl in Berlin so viele Briefwahlunterlagen angefordert wie in diesem Jahr. Insgesamt wurden 488 679 Wahlscheine verschickt. Traditionell sind im Westteil der Stadt mehr Wähler daran interessiert, per Brief abzustimmen. Die meisten Briefwähler gab es daher auch in Steglitz-Zehlendorf, am geringsten war das Interesse in Marzahn-Hellersdorf.

ABSTIMMUNG

In 1984 Wahllokalen konnten die Berliner ihre Stimme abgeben. Sie konnten sich zwischen 16 Landeslisten der Parteien entscheiden. An erster Stelle stand die SPD, weil sie bei der letzten Bundestagswahl das beste Ergebnis in Berlin erzielt hatte. Außerdem standen diesmal berlinweit 112 Bewerber um die 12 Direktmandate zur Wahl, darunter 23 Einzelbewerber. sik

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