Berlin : Rupert Everett auf Berlin-Tour

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Er steht auf Berlin: Schauspieler Rupert Everett . Immer wieder schaut er in der Stadt vorbei, meist anlässlich von Filmpremieren, oder, wie vor zwei Jahren, zur Modeparty von Hugo Boss. Dabei pflegt der 46jährige Brite („Die Hochzeit meines besten Freundes“, „Ernst sein ist alles“) abseits aller kommerziellen Verpflichtungen eine persönliche Beziehung zur Stadt: Er hat Freunde hier und war obendrein am 9. November 1989 Zeuge, wie die Mauer fiel. Das verbindet. Seit ein paar Tagen bereits ist Everett auf Berlin-Besuch, und wurde auch schon hier und dort beim Ausgehen gesichtet, ganz leger in T-Shirt und Army-Hose. Am kommenden Sonntag hat er sich nun zu einem Besuch im Café Moskau angekündigt. Anlass ist Bob Youngs GMF-Party, wöchentlicher Treffpunkt der hetero-, metro- und vor allem homosexuellen Fetenfeger. Im Schlepptau des offen schwul lebenden Akteurs soll Eric Conrad erscheinen, eine Partyikone aus New York. Will da wer vergleichende Clubstudien anstellen? Gut möglich, denn Everett schreibt an seiner Autobiografie. Ein Kapitel über Berlin in dem Buch (Erscheinungstermin: Herbst 2006) läse sich bestimmt ganz gut. Everett über sein Buch: „Ich scheine in den vergangenen 30 Jahren überall gewesen zu sein, vielleicht nicht im Epizentrum, aber in der Peripherie von außergewöhnlichen Ereignissen und ebenso außergewöhnlichen Menschen.“ Peripherie gilt diesen Sonntag aber nicht, Herr Everett! Epizentrum ist angesagt. Und zwar mitten auf der Tanzfläche.ling

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