RUSSENMAFIA IN BERLIN : Anfänge in den Achtzigern

MAFIÖSE STRUKTUREN

In Berlin gibt es nach Angaben der Polizei nicht „die Russenmafia“, sondern wechselnde kriminelle Verbindungen. Sie machen ihre Geschäfte vor allem in der organisierten Kriminalität. Dazu gehören Drogen, Prostitution, Geldwäsche und Schutzgelderpressung.

DREHSCHEIBE BERLIN

In den achtziger Jahren begannen Exil-Russen im Westteil Berlins mafiöse Verbindungen aufzubauen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnten illegal angesammelte US­Dollars in Berlin investiert werden. In den neunziger Jahren wurden vor allem hochwertige Autos gestohlen und nach Osteuropa verschoben. Alte Verbindungen zu ehemaligen Angehörigen der Stasi und Armeekontakte zu den GUS-Truppen boten nach der Wende eine nahezu perfekte Grundlage für das Entstehen organisierter Kriminalität. tabu

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