Berlin : Russischer Abend

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Gewisse Regionen der Welt stehen derzeit besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit – Russland gehört eher nicht dazu. Das wird sich aber auch in dieser Stadt ändern, wenn Präsident Wladimir Putin am Wochenende Berlin besucht. Bereits heute Abend lädt die Menschenrechtsorganisation „amnesty international (ai)“ zu einer Benefizveranstaltung nach Mitte in das MaximGorki-Theater. „Solidarität für Russland“ lautet das Motto der Veranstaltung, die um 19.30 Uhr in dem Haus Am Festungsgraben beginnt. Anna Thalbach wird Texte von Wladimir Majakowski lesen, und anschließend tanzt und singt unter anderem Slawa Kaljushny. Dann gibt es eine Kunst-Pause. Gegen 20.45 Uhr laden Victor und Ekaterina Shulman zur szenischen Lesung „Charlottengrad – Russen im Berlin der 20er Jahre“. Victoria Perskaya und Valerij Pissarenko tragen russische Chansons vor, und danach liest Wladimir Kaminer. „Solidarität für Russland“ – ein Abend zum Nachdenken und eine Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt kostet 15 und 20, ermäßigt acht Euro – und kommt der „ai“-Menschenrechtsarbeit in Russland zugute. Wer weiß schon, dass Frauen dort teils von Polizisten oder im Gefängnis vergewaltigt, schon Kinder zu langen Haftstrafen verurteilt werden. kög

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