Sanierung : Weitere Schäden am Holocaust-Mahnmal

Gut zwei Jahre nach seiner Eröffnung zeigen sich am Holocaust-Mahnmal in Berlin immer neue Schäden. Nach Rissen in einem Teil der 2711 Betonstelen ist es nun auch zu Absenkungen und Löchern auf den Gehwegen gekommen.

Holocaust-Mahnmal
Baustelle statt Mahnmal. Zwischen mehreren Stelen müssen die Gehwege ausgebessert werden. -Foto: dpa

BerlinDie Witterung setzt dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas am Brandenburger Tor auch weiterhin zu. Von den starken Regenfällen der vergangenen Tage wurde das Gelände unterspült. Dadurch ist das Pflaster teilweise bis zu einem halben Meter Tiefe abgesackt.

Bereits seit Jahresbeginn ist einem Bericht der "Berliner Morgenpost" zufolge die ebenerdige Lichtanlage des Denkmals ausgefallen. Nur 2 von 15 Lichterketten seien in Betrieb. Die Untersuchungen an den gerissenen Stelen dauerten unterdessen an. Schätzungen zufolge müssen 400 bis 450 Betonklötze ausgebessert werden.

Das Holocaust-Mahnmal war im Mai 2005 eröffnet worden. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf 27,6 Millionen Euro. Die Mittel wurden vom Bund zur Verfügung gestellt. (mit ddp)

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben