Sanierungsgelder : Friedrichshain-Kreuzbergs Schulen gucken nicht in die Röhre

Na, geht doch: Schul- und Bauamt von Friedrichshain-Kreuzberg haben einen Weg gefunden, wie ihre Schulen vom 7000-Euro-Programm profitieren können.

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So sehen in Berlin Schulen aus.
So sehen in Berlin Schulen aus.Foto: Susanne Vieth-Entus

Friedrichshain-Kreuzbergs Schulen können mit 7000 Euro für kleinere Sanierungen rechnen. Anders als Anfang Februar angekündigt, sieht sich Hochbaustadträtin Jana Borkamp (Grüne) nun doch in der Lage, die kleinen Bauvorhaben dieses Jahr personell zu bewältigen. Um den Aufwand einzudämmen, sollen sich die Arbeiten auf drei Bereiche beschränken: Putzarbeiten an Wänden und Decken mit dazu gehörenden Malerarbeiten, Sanierung von Fußböden sowie Reparaturarbeiten an Freiflächen und Schulhöfen. Auf ein entsprechendes Vorgehen, das auch schon in anderen Bezirken praktiziert wird, haben sich Borkamp und Bildungsstadtrat Peter Beckers (SPD) geeinigt.

Auch die Toilettensanierung kann bald beginnen

Es handelt sich um insgesamt 378000 Euro, die auf 54 Schulen verteilt werden. Sie können dieses Geld nach eigenen Vorstellungen ausgeben, benötigen nach Ansicht des Senats für die Abwicklung der Aufträge aber die Expertise der – überlasteteten – Bauämter. Ebenfalls geklärt ist, dass der Bezirk das Sonderprogramm für die Toilettensanierung umsetzt. Die dafür zur Verfügung stehenden eine Million Euro erhalten die Otto-Wels- und die Glasbrenner-Grundschule. Auch das stand zwischenzeitlich infrage.

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