Berlin : "Schaustelle" Berlin: Teilweise schon ausgebucht - Ministerien und Bahnhöfe gefragt

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Für die Karten der "Schaustelle Berlin", die allsommerliche Baustellenbesichtigung, gibt es rege Nachfrage - einige Touren seien wenige Tage nach Veranstaltungsbeginn bereits ausgebucht, teilten die Organisatoren "Partner für Berlin" auf Anfrage mit. Insbesondere Verkehrsprojekte - etwa der Lehrter Bahnhof oder das Nordkreuz - seien gefragt, aber auch Touren durch Bundesministerien. Es gebe aber - das Haus des Verkehrsministeriums ausgenommen - noch Restkarten, sagte Partner-für-Berlin-Sprecherin Bärbel Petersen. Rege Nachfrage gebe es auch nach Touren durch das ARD- und das SAT 1-Studio, das Auswärtige Amt und - erstmals in diesem Jahr - den Tagesspiegel. Ausgebucht sei die Tour hinter die Kulissen des Hotels "Westin Grand".

Besichtigt werden können noch die Berliner Expo-Projekte, wozu ein Gläsernes Labor und eine Proteinstrukturfabrik gehören; hier gibt es vierstündige Busfahrten. Auf dem Programm stehen auch die Berliner Stadtrohrpostanlage, hinter den Kulissen von Volksbühne und Theater des Westens, das Depot des Stadtmuseums Berlin, das Berliner Rathaus, das Willy-Brandt-Haus, das Neue Kranzler Eck, das Olympische Dorf, die Sternwarte am Insulaner, das Filmmuseum Potsdam, die Potsdamer BuGa und die Siedlungen Bornstedter Feld und Kirchsteigfeld. Ein besonderes Angebot sind Paddeltouren auf dem Landwehrkanal sowie die historische Lehrbaustelle für Schinkels Bauakademie.

Kostenlose Karten gibt es am grünen Informations-Pavillon am Leipziger Platz, nahe der Info-Box. Karten für Bundesministerien werden aus Sicherheitsgründen nur bis jeweils Montag vor der Tour gegen Vorlage von Personalausweis oder Reisepass abgegeben

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