Berlin : Schießereiopfer außer Lebensgefahr

Radfahrer aus dem Koma erwacht

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Der Radfahrer, der bei der Schießerei in Kreuzberg vor drei Wochen schwer verletzt wurde, ist außer Lebensgefahr. Dem Patienten, der im Unfallkrankenhaus Marzahn liegt, gehe „es den Umständen entsprechend gut“, sagt sein Arzt Peter Kuhly dem Tagesspiegel. Er wurde jetzt aus dem künstlichen Koma geweckt. Der 31jährige Markus M. spricht und nehme seine Umwelt wahr. Die Ärzte sind optimistisch, dass keine geistigen Behinderungen zurückbleiben. Ob der Mann körperliche Dauerschäden davontragen werde, sei erst in Wochen oder Monaten abzuschätzen. Wenn alles gut gehe, könne er in wenigen Tagen die Intensivstation verlassen. Markus M. hatte, wie berichtet, drei Schusswunden erlitten. Eine Kugel drang in den Schädel und verletzte das Gehirn.

Dagegen halten die Ärzte im Urbankrankenhaus das zweite Opfer des Amokschützen, einen 43-jährigen Polizeibeamten, immer noch im künstliche Koma. Er geht ihm immer noch sehr schlecht. Der Polizist hatte einen Bauchschuss abbekommen, der Leber, Magen und Dickdarm verletzte. I.B.

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