Schilderstreit in Berlin : Wie war das jetzt mit dem „H“?

Zuerst das zusätzliche "H" in der Joachimtaler Straße. Nun bekommt eine weitere Straße in Charlottenburg-Wilmersdorf, unfreiwillig, ein extra "H": die Tauentzie(h)nstraße.

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Die Tauentzienstraße ist hier um ein "H" reicher. Foto: Jörn Hasselmann
Die Tauentzienstraße ist hier um ein "H" reicher.Foto: Jörn Hasselmann

Seit Monaten diskutiert der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf über einen Buchstaben, nämlich das angeblich fehlende „H“ in der Joachimstaler Straße.

Auf Wunsch der brandenburgischen Gemeinde Joachimsthal soll dieser Fehler in diesem Sommer korrigiert werden, Proteste von Anwohnern und Geschäftsleuten verhallten ungehört. Nun tauchte etwa 200 Meter entfernt ein weiteres „H“ ganz unvermittelt auf, und zwar auf einem Straßenschild in der Nürnberger Straße: Die Tauentziehnstraße.

Unklar blieb am Sonntag, ob künftig alle Straßen im Bezirk mit einem „H“ erweitert und verschönert werden sollen, der Bezirk war für eine erste Stellungnahme nicht zu erreichen. Der Ku’damm würde sich bei diesem Projekt besonders anbieten, der Boulevard wurde in Zeitungen immer wieder mal zum Kuhdamm degradiert.

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