Berlin : Schinkeldenkmal: Vom Tempelhofer Berg zum Kreuzberg

jom

Bis Mitte des 18. Jahrhunderts wurde auf der höchsten Erhebung des heutigen Berlins - damals hieß sie noch Tempelhofer Berg - Wein angebaut, heute stehen wieder einige Reben am Nordhang. Von Karl Friedrich Schinkel stammten die Entwürfe für das Denkmal im neogotischen Stil, das an die Freiheitskriege von 1813 bis 1815 erinnern soll und 1821 eingeweiht wurde. Das eiserne Kreuz auf seiner Spitze gab zunächst der Erhebung einen neuen Namen, den später der gesamte umliegende Bezirk übernahm: Kreuzberg. 1888 wurde auf dem Hügel ein Park angelegt. Um das Denkmal, das längst hinter hohen Bäumen verschwunden war, wieder zur Geltung kommen zu lassen, wurde es hydraulisch um acht Meter auf seinen heutigen Platz hochgehievt und auf einen Sockel gestellt.

0 Kommentare

Neuester Kommentar