Schlossplatz : Eines der ältesten Häuser Berlins entdeckt

Bei den Grabungen am Schlossplatz haben Archäologen die Überreste eines Hauses gefunden, die auf das Jahr 1183 datiert werden. Damit ist es gut 50 Jahre älter als die erste urkundliche Erwähnung Berlins.

Ausgrabungen Schlossplatz
Ausgrabungen am Schlossplatz. -Foto: dpa

BerlinArchäologen haben am Schlossplatz in Berlin-Mitte Reste eines der ältesten Häuser der Stadt gefunden. Die verbrannten Überreste des Hauses wurden am nördlichen Ende der Breiten Straße ausgegraben. Sie befanden sich in einer Tiefe von 3,5 Metern.

Das Landesdenkmalamt datiert ein am Ausgrabungsort aufgefundenes Bauholz auf das Jahr 1183, wie eine Sprecherin der Senatsverwaltung am Mittwoch mitteilte. Im Jahr 1237 wurde Berlin erstmals urkundlich erwähnt.

"Das nun ermittelte Datum ist für die Erforschung der frühen Besiedlung Berlins von herausragender Bedeutung", sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Bereits zu Beginn des Jahres hatten Archäologen Hausreste aus dem Jahr 1192 entdeckt und gefolgert, dass Berlin älter sein müsse als bislang angenommen. (ah/ddp)

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