Berlin : Schlürfen erlaubt

Die „GutsWein“ festigt Berlins Ruf als Weinmetropole

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Fixpunkt im Terminkalender der Berliner Genießer: Jeweils am ersten Septemberwochenende findet die „GutsWein“ statt. Der Veranstalter, der renommierte Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), hat sich damit seit Jahren in Berlin etabliert und den Ruf der Stadt als werdende Weinmetropole gefördert.

Das bedeutet, dass auch die Zahl der Rahmenveranstaltungen immer weiter zunimmt. Es beginnt in diesem Jahr schon am Donnerstag, dem 2. September, mit einer önologischen Rechenaufgabe unter dem Motto „Fuge trifft Zauberflöte“. 18 Rieslingweine aus Deutschland und Österreich werden von einer Jury aus Journalisten und Sommeliers bepunktet und verglichen – ein Nachmittag im Swissôtel, der mit einem „Walking Dinner“ von Küchenchef Tim Raue beschlossen wird (40 Euro pro Person, Reservierung im Swissôtel).

Am Sonnabend, dem 4. September, findet in der Weinbar Rutz eine Bottle-Party statt, eine „Reise in die Genusswelt der besten Weine Deutschlands“; dazu gibt es ein „Flying Dinner“, Dannemann-Zigarren und Schokoladen aus der Manufaktur Eberhard Schells (50 Euro). Zahlreiche andere Restaurants und Weinhandlungen haben Veranstaltungen organisiert, die Liste ist im Internet zu finden unter www.vdp.de. Höhepunkt ist das Präsidenten-Dinner im Brandenburger Hof am Sonnabend mit britischen Gästen und einem Menü von den Küchenchefs Bobby Bräuer und Mark Raffan aus England (nur auf Einladung).

Die „GutsWein“ selbst, in der mehr als 100 der insgesamt 200 Mitgliedsbetriebe des VDP ihre neuen Weine zeigen, findet am Sonntag, dem 5. September, im Atrium von DaimlerChrysler-Services am Potsdamer Platz statt. Erstmals werden in diesem Jahr Amateure und Fachbesucher getrennt verkosten können; Fachbesucher sind ab 10 Uhr zugelassen, alle anderen Gäste ab 14 Uhr. Der Eintritt kostet 20 Euro. Noch eine Neuerung: Die Großen Gewächse 2003, die bislang noch unter Verschluss sind, können dort von allen Besuchern probiert werden. bm

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