Berlin : Schnürsenkel-Streit: Nazis schlugen sich Mit Stahlkappenschuhen getreten

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Vor dem Landgericht hat am Dienstag der Prozess um Gewaltausbrüche innerhalb der rechten Szene begonnen. Zwei Auszubildende im Alter von 19 und 21 Jahren müssen sich wegen Körperverletzung und Erpressung verantworten. Sie hatten ihr mittlerweile 21 Jahre altes Opfer, einen Neonazi, am 3. Juni 2000 in Marzahn nach einem Streit mit Stahlkappenschuhen gegen den Kopf getreten. Der Verletzte musste eine Woche im Krankenhaus behandelt werden.

Nach den Ermittlungen waren dem Neonazi seine gelben Schnürsenkel zum Verhängnis geworden. Gelbe Senkel gelten in der rechten Szene als Zeichen für Führertreue. Den Ermittlungen zu Folge hatte der Hauptangeklagte gesagt, dass das Opfer diese Senkel nicht verdiene. Der ältere Angeklagte räumte zu Prozessbeginn mehrere Fußtritte ein. Das Urteil gegen die beiden Auszubildenden wird heute erwartet. dpa

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