Berlin : Schön grün

Ariane Bemmer

freut sich über den Fortschritt in der Förstermode Kaum haben die Kleidungsmessen Bread & Butter, Premium und B-in-Berlin ihre Stände demontiert, wird in der Hauptstadt eine weitere modische Neuheit bekannt: Berlins 50 Förster haben eine neue Uniform. Die Linie „Forst“ wurde von dem Trierer Modedesigner Jo Meurer – Internetshoppern bekannt durch das Rucksackmodell „Daypack“ – entwickelt. Die neue Försterkleidung ist zweigeteilt: Für den Außendienst vorgesehen sind Hut, eine Allwetterjacke und eine Fleece-Jacke. Im Innendienst gehören ein Sakko in gedeckten Grüntönen, wahlweise mit Weste, und eine Krawatte dazu. Hier kommt nun auch die Berliner Modekompetenz ins Spiel: Die Krawatte nämlich wurde im Rahmen einer Hausarbeit von Studenten der Design-Akademie Berlin in Kreuzberg entworfen. Das war sicher nicht leicht. Es soll aber auch ein Licht scheinen auf den duldsamen Berufsstand der Förster. In den vergangenen 70 Jahren nämlich waren die Damen und Herren bekleidet mit einer Forstuniform, die – so steht es auf der Internetseite der Stadtentwicklungsbehörde – weder funktional war noch praktisch. Die Behörde schreibt weiter: „Das Erscheinungsbild des Försters ist im Umbruch – deutschlandweit.“ Und Berlin immer vorne weg. Inzwischen wollen auch andere Länder die Linie „Forst“ einführen.

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