Berlin : Schöner Radeln: Komfort liegt im Trend

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Bei Rädern geht der Trend weiter zu mehr Komfort. Scheibenbremsen, Federgabeln und mindestens eine gefederte Sattelstütze besitzt ein zeitgemäßes Rad. Ganz neu ist die Kommandozentrale am Fahrradlenker, mit der man nicht nur weiß, wie viel man fährt, sondern auch mittels Navigationssystem den richtigen Weg auf einer Tour findet. Per Satellitennavigation GPS wird ständig der Standort bestimmt. Allerdings sind die Geräte noch sehr teuer (ab 200 Euro) und regelrechte Batteriefresser, weshalb sie sich noch nicht für längere Touren eignen.

In den Geschäften herrscht ein harter Konkurrenzkampf, weshalb die Schere zwischen den wenig verkauften, teuren Räder und den Billigrädern immer größer wird. Vor dem Griff zu einem Rad aus dem Supermarkt muss aber gewarnt werden. Ein Fahrrad sollte man besser im Fachhandel erwerben, denn vor dem Kauf steht eine Probefahrt, und die bietet meist nur ein Fachgeschäft an. Außerdem stehen beim Discounter meist nur einheitliche Rahmenhöhen zur Verfügung. Das Rad muss aber zum Fahrer passen, sonst kann es zu Gesundheitsproblemen kommen. Einige Händler bieten ein Computerprogramm, das Body-Scanning an für eine Laser-Vermessung des Körpers. Wer mehr als nur zum Bäcker fahren möchte, sollte schon bereit sein, 700 Euro zu investieren. Passend zum Start in die Fahrradhochsaison hat der Fahrradclub ADFC nun sein Radtourenprogramm herausgegeben. Der kostenlose Reiseführer für Berlin und das Umland ist unter anderem beim ADFC in der Brunnenstraße 28 in Mitte und bei der S-Bahn erhältlich. Ulf hoffmann

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