Berlin : Schonfrist noch bis zum Jahresende

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Weder die Sozialverwaltung noch die Regionaldirektion der Arbeitsagentur können sagen, wie viele ArbeitslosengeldII- Empfänger in zu teuren Wohnungen leben. Diese Daten werden bisher nicht erhoben. Die Sozialverwaltung geht davon aus, dass Familien kaum Zwangsumzüge drohen, da es für sie viele Ausnahmeregelungen gebe.

ÜBERGANGSFRISTEN

Bis Jahresende werden zu hohe Mieten gezahlt. Dann müssen Betroffene überlegen, wie Mietkosten gesenkt werden können – etwa, indem sie mit ihrem Vermieter über niedrigere Nebenkosten reden oder einen Untermieter aufnehmen.

ZWANGSUMZUG

Bevor ein Arbeitsloser zum Umzug aufgefordert werden kann, muss das Jobcenter berechnen, ob ein Umzug wirklich günstiger ist als eine höhere Miete – vor allem bei geringfügigem Überschreiten der Obergrenze. „Wir haben kein Interesse an Massenumzügen“, sagt Roswitha Steinbrenner, Sprecherin der Sozialverwaltung. sik

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