Berlin : Schülerticket wird um vier Prozent teurer

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Die Preise für Fahrten mit Bahnen und Bussen sollen vom 1. April 2003 an, spätestens aber zum 1. August, um durchschnittlich mehr als vier Prozent steigen. Auch die Schülerkarten bleiben nach den gestrigen Beratungen der 35 Unternehmen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in diesem Rahmen. Sie steigen im Monat um einen auf 24 Euro, bei den Geschwisterkarten auf 16 Euro. Der Abo-Preis erhöht sich von 230 auf 240 Euro im Jahr, bei der Geschwisterkarte von 150 auf 160 Euro. Überlegungen, diese Preise drastisch zu erhöhen, sind damit vorläufig vom Tisch.

Überproportional verteuert sich jedoch das Berlin-Ticket, mit dem ein Jahr lang Fahrten zum jeweiligen Ermäßigungstarif möglich sind. Statt 35 wird es 38 Euro im Jahr kosten, eine Steigerung um 8,6 Prozent. Dafür wird die Tageskarte um rund 8 Prozent billiger. Sie kostet dann statt 6,10 Euro nur noch 5,60 Euro, und der Preis der Kleingruppenkarte sinkt von 15 auf 14 Euro.

Der Einzelfahrschein fürs Stadtgebiet wird doch um zehn Cent teurer und kostet dann 2,20 Euro, während die Kurzstrecke unverändert bei 1,20 Euro bleibt. Die Monatskarte fürs Stadtgebiet soll von 56 auf 58,50 Euro steigen, die Jahreskarte von 532 auf 556 Euro. kt

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