Schule : Aber bitte nicht allzu eisig!

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Nun haben wir ganz plötzlich doch richtige Sommertage. Da wird es in vielen Autos richtig heiß. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko. Das reicht von gesteigerter Aggressivitäten der Passagiere einschließlich Fahrer bis zu Konzentrationsmängeln und verlängerten Reaktionszeiten. Erst unlängst bestätigte eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen, dass thermische Belastungen für den Fahrzeuglenker zu erhöhten Unfallzahlen führen.

Zu den wirksamsten Techniken gegen zu hohe Temperaturen gehören Klimaanlagen. Doch die muss auch richtig betreiben. Am besten ist es, sie auf 20 bis 23 Grad einzustellen – an besonders heißen Tagen und dann, wenn man öfter ein und aussteigen muss, sogar bis auf 25 Grad. Keinesfalls darf man sie zu niedrig einstellen. Denn eisige Temperaturen im Auto können beim Aussteigen in einer sehr warmen Umgebung zu Kreislaufproblemen führen – abgesehen von dem damit verbundenen Erkältungsrisko. Da Klimaanlagen die Luft im Fahrzeug austrocknen, sollte man regelmäßig Wasser trinken. Wer mit geöffneten Seitenfenstern fährt, dem droht unnötiger Stress durch den dabei entstehenden Lärm und außerdem kann die Zugluft zu Nackenverspannungen und entzündeten Augen führen. ivd

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