Schule : Alles klar für die große Osterfahrt?

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DER SICHERHEITSTIPP

Schon in gut einer Woche feiern wir das Osterfest. Für viele ist das die Zeit für eine erste große Fahrt mit dem Auto. Vielleicht ein etwas längerer Ausflug oder auch die erste größere Reise des Jahres, nachdem die Kraft des Winters gebrochen ist, wonach es in diesen Tagen allerdings nicht aussieht. Auf den Autobahnen und Fernstraßen bedeutet das besonders viel Verkehr und große Staugefahr. Wer trotzdem sicher und ohne allzu lange Wartezeiten ans Ziel kommen will, muss deshalb rechtzeitig an den Start gehen und lieber ein paar Stunden mehr für die Fahrt einplanen. So gerät man nicht schon beim ersten unfreiwilligen Halt unter Zeitdruck . Denn das kann gefährlich werden. Wer gegen die Zeiger der Uhr fährt, wird schnell ungeduldig, fährt risikoreicher und auch unsicherer. Im besonders dichten Verkehr genügt dann oft ein kleiner Fehler, um einen schweren Unfall auszulösen.

Um sicher ans Ziel zu kommen, muss man aber nicht nur körperlich fit sein. Auch das Auto muss reisefit sein. Das ist bei modernen Autos eigentlich kein Problem, denn die sind auch ohne besondere Vorbereitungen langstreckentauglich – vorausgesetzt, man lässt ihnen das Mindestmaß an Service angedeihen, das vorgeschrieben ist. Trotzdem sollte man nicht zu sorglos sein. Denn oft reicht schon eine dumme Kleinigkeit, um die große Fahrt unerwartet mit einer Panne enden zu lassen. In der Hektik des Stadtverkehrs hat mancher vielleicht einmal schneller als gewohnt eine Parklücke angesteuert und dabei harten Kontakt mit dem Bordstein gehabt. Manchmal hinterlassen solche Manöver leider ihre Spuren. Vom Verlust eines Gewichts an den Reifen oder aber einer verstellten Spur merkt man im normalen Stadtverkehr nichts. Doch wenn dann gleich auf den ersten Kilometern schneller Autobahnfahrt das Lenkrad kräftig zu vibrieren beginnt, dann ist es für einen Werkstattbesuch leider zu spät.

Harte Bordsteinkontakte, nicht sauber ziehende Bremsen, schlechter Straßenkontakt bei schnellen Ausweichmanövern, ungewohnte Geräusche aus dem Motorraum, veränderte Auspuffgeräusche, Startprobleme oder ein nicht ganz einwandfreier Motorlauf sollten Anlass sein, das Auto vor dem Start zur ersten großen Reise fachmännisch durchsehen zu lassen. Und man sollte auch daran denken, für Notfälle die richtigen Notrufnummern an Bord zu haben - denn die beste Mobilitätsgarantie hilft nichts, wenn man nicht weiß, wen man anrufen muss.

Auf aktuellem Stand sein sollte auch das Kartenmaterial und die Software für das Navigationssystem. Bei langen Reisen ist es sinnvoll, sich nicht nur auf die normale Reiseroute einzustellen, sondern auch ein paar Ausweichrouten einzuplanen. Wenn man nach denen erst dann sucht, wenn man schon fast im Stau steckt, ist es meist zu spät. Wenn man das dagegen rechtzeitig macht, kommt man vielleicht schon bei der Reiseplanung auf die Idee, hier und dort einmal für ein paar Kilometer die gewohnte Route zu verlassen und ein Stückchen Landstraße mit der einen oder andere touristischen Sehenswürdigkeit oder auch nur landschaftlich besonders attraktiven Strecken einzuplanen. Das bringt nicht nur Abwechslung in die sonst schnell monoton werdende Autobahnfahrt. Und eine kurze Erholungspause oder Rast auf einem hübschen Kleinstadtmarktplatz oder in einem Dorfgasthof ist meist attraktiver als auf einer überfüllten Autobahnraststätte. ivd

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