Schule : Alltagstauglicher Hochleistungssportler

Ford greift die Tradition seiner RS-Modelle wieder auf / Start mit dem Focus RS

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Wer es gern etwas sportlicher haben möchte bei Ford, kann sich beim Focus seit dem Frühjahr für den ST170 entscheiden. Unter seiner Haube arbeitet mit dem Zweiliter-Duratec-ST-Vierzylinder ein 127 kW (173 PS) leistendes Triebwerk, das immerhin knapp 32 kW (43 PS) mehr leistet als das stärkste Triebwerk im normalen Focus. Wem das noch immer nicht genug ist, für den gibt es jetzt ein weiteres Angebot – den Focus RS. Und der ist im Unterschied zum sportlichen Focus ST170 ein ausgewiesener Sportler – ja um es genau zu nehmen, sogar ein Hochleistungssportler mit engen verwandtschaftlichen Beziehungen zum Wettbewerbsfahrzeug World Rally Car Focus WRT.

Mit diesem Auto kehr Ford zurück zu jenen legendären RS-Modellen, deren Geschichte 1969 mit dem Escort RS 1600 begann, dessen 88 kW (120 PS) leistender 1,6-Liter-Motor damals für 182 und den Spurt auf Tempo 100 binnen 9,0 Sekunden gut war. Mehr als 107 000 RS-Modelle zwanzig weiterer Typen folgten bis 1996 – dann brach diese Serie ab.

Nun lebt sie wieder. Und zwar mit einem Zweiliter-Turbomotor, dessen Leistung verglichen mit dem 96 kW (130 PS) starken Basistriebwerk um mehr als 65 Prozent auf 158 kW (215 PS) stieg. Und beim höchsten Drehmoment, das nun einen Wert von 310 Nm bei 3500/min erreicht, beträgt der Zuwachs sogar 75 Prozent. Entsprechend sind die Fahrleistungen des Focus RS, der für den Spurt auf Tempo 100 gerade einmal 6,7 Sekunden braucht und bis zu 232 km/h schnell ist.

Um diese Kraft sicher auf die Straße zu bringen, ist der Focus RS mit einer Fülle von Renntechnik ausgestattet. Dazu gehören im Antriebsstrang des Fronttrieblers mit sportlich gestuftem Fünfgang-Schaltgetriebe eine Torsen-Differenzialsperre mit automatischer Drehmomentverteilung sowie ein aufwändig optimiertes Sportfahrwerk und ein der Motorleistung angepasstes Brembo-Bremssystem, das für die Verzögerung von Tempo 160 auf Null nur 4,1 Sekunden braucht und den Focus RS aus Tempo 100 auf 36 Metern zum Stillstand bringt.

Auch optisch lässt der Focus RS erkennen, dass man es mit einem leistungsstarken Sportler zu tun hat. Schwarze Sitze mit blauen Alcantara-Einlagen mit herausnehmbaren Seitenkissen, die auch bei flotter Kurvenfahrt sicheren Halt bieten, sowie das blau-schwarze Lederlenkrad und viele Aluminiumteile prägen den Innenraum des Sportlers, der trotz seiner hohen Leistung ein uneingeschränkt alltagstaugliches Fahrzeug mit ebenso umfassender Komfortausstattung ist. 30 pro Tag werden in Saarlouis gebaut – für einen Preis von 30 665 Euro. ivd

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