Schule : Als erster kommt der Multivan

Neue Generation des VW Transporters geht im April mit Pkw-Version an den Start

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Fast acht Millionen Mal wurde er in gut fünf Jahrzehnten gebaut der VW Transporter. Und neben die rein gewerblichen Versionen traten bald schon Varianten für den Personentransport – in Form einfacher Kombis ebenso wie sehr viel komfortablerer Kleinbusse. Sie waren die ersten Großraumlimousinen, als man an die Vans unserer Tage noch nicht dachte. Und sie erfreuten sich großer Beliebtheit bei all denen, die mit großer Familie, großem Gepäck und oftmals auch die Dimensionen eines normalen Personenwagens sprengendem Ladegut unterwegs waren.

Als Klassiker, dessen Fahrkomfort längst dem von Personenwagen ebenbürtig ist, hat sich der Transporter neben den modernen Vans tapfer gehalten. So tapfer, dass Volkswagen die in diesem Jahr auf den Markt kommende nunmehr fünfte Generation des VW Transporters als erstes in der Pkw-Variante antreten lässt, die mit den Namen Multivan im April auf den Markt kommen wird. Ein Auto, dessen Design konsequent an den Vorgänger anknüpft und statt auf Revolution auf Evolution setzt, der seit Jahrzehnten bewährten Grundlinie also treu bleibt.

Allerdings ist das Auto rundum größer geworden, bringt es nun auf eine Länge von 4,89 Meter, eine Breite von 1,91 Meter und eine Höhe von 1,94 Meter. Und damit man den gewachsenen Innenraum optimal nutzen kann, setzt Volkswagen auf einen mit Gleitschienen ausgestatteten Wagenboden. Auf denen lassen sich Sitze, Sitzbänke und Tische beliebig verschieben und fixieren, so dass sich der Innenraum ganz individuell gestalten lässt – mit bis zu sieben Sitzen übrigens. Und wo immer man sitzt, wird man durch in den Sitz integrierte Dreipunktgurte geschützt, die in jeder Position optimale Sicherheit bieten. Und neben Airbags für Fahrer und Beifahrer gibt es bei der neuen Generation des Multivan auch große den Kopf mit schützende Seitenairbags hinten. Zugang zu diesem Teil des Fahrzeugs schaffen bei den besser ausgestatteten Versionen übrigens zwei Schiebetüren.

Viel Aufwand hat man bei Volkswagen bei der Fahrwerksentwicklung getrieben. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist ein völlig neues Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorn und einer einer Schräglenker-Achse mit Minibloc-Schraubenfedern und separaten Stoßdämpfern hinten. Kräftige Stabilisatoren verhindern zu starke Seitenneigung und lastabhängige Dämpfer optimieren den Federungskomfort dieses Autos, dessen Fahreigenschaften längst denen eines hochwertigen Personenwagens ebenbürtig sind. Das gilt vor allem auch für das extrem niedrige Geräuschniveau dieses Autos, zu dessen Serienausstattung vier Scheibenbremsen, ein ABS, die elektronische Diffenrenzialsperre und die Antriebs-Schlupfregelung ASR gehören. Außerdem gibt es die Fahrdynamikregelung ESP, die bei den V6-Versionen sogar Serienausstattung ist.

Unter der Motorhaube arbeiten die beiden Ottomotoren mit 2,0 Liter und 85 kW (115 PS) und 3,2-Liter und 170 kW (230 PS) und drei Diesel - jene Triebwerksart, die von rund 95 Prozent aller Käufer bevorzugt wird. Ihnen bietet der neue Multivan drei moderne Pumpe-Düse-Aggregate – den Vierzylinder mit 1,9 Liter und 77 kW (104 PS) und einen neu entwickelten 2,5-Liter-Fünfzylinder aus Aluminium mit 96 und 128 kW (130 und 174 PS), deren maximales Drehmoment zwischen zwischen 340 und 400 Nm liegt. Alle Fünf- und Sechszylinder sind mit einem Sechsganggetriebe ausgestattet – und zwar sowohl beim Schalt- als auch beim Automatikgetriebe. Innen überrascht Volkswagen mit aufwändiger Klimatechnik und hochmoderner Informations- und Unterhaltungstechnik. ivd

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