Schule : Aquaplaning – die Wasserfalle

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Soeben noch war der Himmel blau – nur Minuten später schüttet es. Eine für diese Tage ganz normale Wettersituation. Aber die meisten Autofahrer auf der Autobahn scheinen sich dadurch nicht beeinflussen zu lassen. So gut wie ungebremst rasen sie, lange Gischtfahnen hinter sich herziehend, durch die Nässe. Und dann passiert es – ganz plötzlich hat das Fahrzeug keinen Fahrbahnkontakt mehr, zeigt nicht die geringste Reaktion auf die üblichen Lenkmanöver. Es schwimmt.

Aquaplaning heißt diese tückische Form der Sommerglätte, die sich einstellt, wenn das Reifenprofil das Wasser auf der Fahrbahn nicht mehr abführen kann. Dann baut sich vor dem Reifen ein Wasserkeil auf und das Fahrzeug schwimmt auf. Wer jetzt in Panik gerät, hat verloren. Lenkung festhalten, Kupplung treten, das Tempo vermindern und abwarten, bis die Räder wieder greifen – das ist die einzige Chance, heil aus einer solchen Situation herauszukommen.

Wer es einmal erlebt hat, weiß, dass die Aquaplaninggefahr umso größer wird, je mehr Wasser auf der Fahrbahn und je geringer das Reifenprofil ist. Besonders gefährliche Aquaplaningfallen sind wassergefüllte Spurrillen von Lkw. Aber auch gewaltige Pfützen an Stellen, an denen das Wasser nicht von der Fahrbahn abläuft, können das Auto aufschwimmen lassen. Und damit es gar nicht zu einer gefährlichen Situation kommt gilt bei kräftigem Regen, dass man das Tempo reduziert, konsequent langsamer fährt. ivd

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