Schule : Astra-Design – ein gewaltiger Sprung nach vorn

So dynamisch und emotional war bislang kein Auto mit dem Blitz

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Wie Volkswagen seinen neuen Golf V, so ließ dieser Tage auch Opel erstmals seinen neuen Astra ansehen. Ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Denn der erste Blick auf die nunmehr dritte Generation bestätigte, was die ersten Bilder bereits andeuteten. Opel hat einen sehr mutigen Designsprung nach vorn gemacht, mit dem sich der neue Astra um Welten von den vergleichsweise biederen Vorgängern entfernt.

So dynamisch und emotional, wie sich dieses Auto präsentiert, war bislang kein Serienmodell aus Rüsselsheim. Und man merkt sofort, dass es die Designer der Marke mit dem Blitz sehr ernst meinen, wenn sie den Anspruch erheben, auf dem europäischen Markt wieder eine führende Rolle beim AutomobilDesign einzunehmen – anknüpfend etwa an die Siebziger, als so dynamische Modelle wie der Opel GT oder der Commodore Coupé Zeichen setzten.

Aktuelles Ziel ist es, die markantesten, dynamischsten und expressivsten Fahrzeuge in jedem Segment auf den Markt zu bringen. Besonders deutlich machte das bereits im Frühjahr die in Genf gezeigte Studie GTC Genève. Und Realität wird alles ganz konsequent beim neuen Astra. Dessen Front setzt auf eine starke Betonung der Horizontale, lässt den neuen Astra breit und flach erscheinen. Und flacher und länger, als er tatsächlich ist, wirkt der Astra auch aus der Seitenperspektive mit ihrer keilförmigen Linie und den großen Glasflächen. Ganz im Unterschied zur Wolfsburger Konkurrenz setzt Opel auf eine vergleichsweise schmale C-Säule, weit nach hinten ausgeschnittene Türen, die einen besonders bequemen Einstieg erlauben und ein Heck mit breiten kraftvollen Schultern. Hinzu kommen ausgeprägte Radläufe, in denen erstmals als Serienausstattung auch bis zu 18 Zoll große Räder Platz finden. Überraschend ist, dass es trotz der dynamischen Linie innen sowohl beim Schulterraum als auch der Kopffreiheit Zuwächse gibt – allein letztere hat hinten um 55 Millimeter zugenommen. Und ein besonders markantes Desigmerkmal, das sich außen und innen konsequent präsentiert, ist die „Bügelfalte", die besonders markant auf der Motorhaube zu sehen ist. Den Innenraum prägen sehr dynamisch gestaltete Türinnenseiten und sehr hochwertige Materialen in exzellenter Verarbeitung. Ein Auto, das optisch rundum überzeugt.

Das gilt gleichermaßen für die Ecotec-Vierventiler, den neuen Powerdiesel 1.9 CTDI mit einer Leistung von 110 kW (150 PS), das neue Sechsgang-Schaltgetriebe oder das erstmals in dieser Klasse verfügbare Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung, wie es bislang nur in der Luxusklasse und bei exklusiven Sportwagen zu finden ist. ivd

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