Schule : Auch bei Nässe problemlos

Stiftung Warentest: Breitreifen gegen Standardreifen

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Standardreifen oder Breitreifen – vor dieser Alternative stehen Fahrer von Modellen wie dem Audi A3, dem Renault Laguna oder dem VW Passat. Was die breiteren Reifen außer höheren Kosten bieten, prüfte die Stiftung Warentest an 21 Sommerreifen der Größen 205/55 R16 und 225/45 R17.

Bei hohem Tempo auf trockener Fahrbahn sind die breiten Reifen in ihrem Element. Und bis auf eine Ausnahme, den Vredestein Sportrac 2, der aber immerhin ein gut erreicht – können sie hier punkten. Die Herausforderung sind allerdings nasse Fahrbahnen. Denn bei hohem Tempo droht das berüchtigte Aquaplaning. Doch im Unterschied zu den im vergangenen Jahr getesteten Winterreifen, die hier mit mangelhaft glänzten, bestanden die neuesten Sommerreifen auch diesen Test. Das Ergebnis: keine Probleme mit Aquaplaning, gute Haftung auch bei Regen.

Das allerdings hat seinen Preis. Denn ein Satz 225er-Sommerreifen kostet mit durchschnittlich 676 Euro gut 250 Euro mehr als die 205er-Reifen, die schon recht breit sind. Wer oft sehr schnell unterwegs ist, sollte auf die breiten Reifen setzen, die für einige leistungsstarke Modelle sogar vorgeschrieben sind. Wer es gemächlicher angeht, ist mit den sehr viel preiswerteren 205er-Sommerreifen aber gut bedient, die in ihrer Qualität den breiten Reifen ebenbürtig sind. Zu ihren Vorteilen gehört der etwas geringere Rollwiderstand, der sich in einem entsprechend niedrigeren Verbrauch niederschlägt. 12 von 15 Standardreifen absolvierten den Test mit guten Ergebnissen, allen voran der Bridgestone Potenza RE720 gefolgt vom Michelin Pilot Exalto. Testsieger bei den breiten Reifen wurde der Continental SportContact 2 gefolgt vom Dunlop SP Sport 9090, der allerdings etwas schneller verschleißt. bori

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