Schule : Audi TT sportlich flott

Exzellente Fahrleistungen mit Doppelkupplung

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Er hat das vorne ausführlich beschriebene neue DirektSchalt-Getriebe (DSG) unter der Haube – der Audi TT 3.2 quattro, dessen Marktstart in etwa einem halbem Jahr vorgesehen ist. Verbunden ist es mit dem 3,2-Liter-Sechszylinder mit Schaltsaugrohr und dem schmalen Zylinderwinkel von nur 15 Grad, der sich wegen seiner extrem kompakten Bauweise sehr gut für den Quereinbau eignet.

Er wurde für die neue Automatikversion noch einmal sorgfältig optimiert und bringt es nun auf eine Leistung von 184 kW (250 PS). Besonders attraktiv ist das maximale Drehmoment von 320 Nm, das im breiten Bereich zwischen 2800 und 3200 verfügbar ist. Denn so spricht der Motor nicht nur bei der kleinsten Gaspedalbewegung spontan an, sondern erweist sich auch als recht elastisch.

Die Fahrleistungen machen einem Sportwagen alle Ehre. Denn für den Spurt auf Tempo 100 reichen dem Audi TT 3.2 gerade einmal 6,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Und obwohl das Auto mit einer Automatik ausgestattet ist, gibt es sich mit einem Durchschnittsverbrauch zufrieden, der nach vorläufigen Messungen bei 9,8 l/100 km liegt – eine Bestätigung für die besonderen Eigenschaften dieser Automatik, die im Unterschied zu klassischen Automatikgetrieben ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe ist und deshalb nicht mehr verbraucht als ein handgeschaltetes Modell, sondern eher noch weniger, wenn man es automatisch schalten lässt.

Denn die hochsensible Elektronik kann nun einmal besser als es selbst ein erfahrener Fahrer vermag, die für jeden Betriebszustand optimale Gangstufe wählen. Dabei bietet das Getriebe im Automatikmodus sogar zwei Schaltprogramme ein. Eines in der Schaltstufe D, das mehr komfortorientiert ist und eines in der besonders sportlichen Fahrstufe S – mit späteren Schaltpunkten, früheren Rückschaltungen und kürzeren Schaltzeiten und als besonderer Beigabe mit einer aktiven Motorunterstützung in Form eines automatischen Zwischengases, das für noch ausgeprägtere Dynamik sorgt.

Und wenn man manuell eingreifen möchte, dann genügt ein Tippen an den Schalthebel oder die fest mit dem Lenkrad verbundenen Schaltpaddel auch im Automatik-Modus für ein befristeten Umschalten in den manuellen Schaltmodus, den man allerdings auch permanent anwählen kann. Dank der neuartigen Doppelkupplung, die einen Gangwechsel auch unter Last erlaubt, erfolgen die Gangwechsel richtig knackig wie auf Knopfdruck. Und wie flexibel man mit dem neuen automatisierten Schaltgetriebe zum Beispiel beim Anfahren bleibt, erweist sich darin, dass man auf rutschigem Untergrund problemlos sanft anfahren und den Wagen ebenso sportlich unter Volllast in Schwung bringen kann.

Wer so flink auf Tempo kommt, wie der Audi TT 3.2 quattro, der braucht natürlich auch entsprechende Bremsen. Audi bietet die in Form einer vom RS4 abgeleiteten 17-Zoll-Doppelkolben-Bremsanlage, die mit einer Fahrdynamikregelung ESP mit integriertem Bremsassistenten kombiniert ist. Und damit man auch optisch erkennt, mit welcher Art von Fahrzeug man er hier zu tun hat, hat der 3,2-Liter mit dem Direkt-Schalt-Getriebe eine Bugschürze mit vergrößerten Einlassöffnungen und seitlichen Kiemen und einen modifizierten Heckspoiler, der angesichts der hohen Fahrleistungen für ausreichend Abtrieb an der Hinterachse sorgt. Serienausstattung ist außerdem Xenon-Licht.

Ein kurzer Blick auch noch auf das zweite Modell des VW-Konzerns, das mit Doppelkupplung auf den Markt kommen wird – den Golf R32 DSG. Mit gerade einmal 6,4 Sekunden für den Spurt auf Tempo 10 und maximal 247 km/h ist diese Variante des sportlichsten Golf sogar agiler als die handgeschaltete Version. Und geradezu bemerkenswert ist der Durchschnittsverbrauch von nur 10,2 l/100 km, der immerhin 1,3 l/100 km niedriger ist als beim handgeschalteten R32.

So viel moderne Technik hat natürlich auch ihren Preis. So wird VW für die Varianten des Golf R32, die mit dem DSG ausgestattet sind, 1700 Euro mehr verlangen als für die Modelle mit konventionellen Schaltgetrieben. ivd

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