Schule : Auf Heinrich Dathes Spuren

Eine beliebte Tradition lebt fort: Das Friedrichshainer Dathe-Gymnasium macht seinem Namensgeber, dem ehemaligen Direktor des Tierparks Friedrichsfelde, Heinrich Dathe (1910–1991), alle Ehre und lädt auch in diesen Ferien Schüler zu einer Sommerakademie rund um die Tier- und Pflanzenwelt ein. Schüler aus der 4. bis 6. Klasse lernen an lebenden Mäusen, Schlangen und Schnecken sowie bei Farbdrucken mit Pflanzenblättern viele Aspekte der Naturwissenschaft kennen.

Unterstützt von der Senatsverwaltung für Bildung sollen besondere Begabungen gefördert werden. Dabei arbeiten insgesamt 64 Kinder verschiedener Grundschulen in vier Kursen, die in der vergangenen Woche anfingen und noch bis zum morgigen Mittwoch dauern.

Unter dem Thema „Natur von allen Seiten“ entdecken Kinder naturwissenschaftliche und künstlerische Aspekte ihrer Umwelt. So geht es in der „Schneckenwerkstatt“ darum, sich mit der Nahrung, der Fortbewegung und dem Aufbau des Schneckenhauses zu beschäftigen.

In der „Mäusewerkstatt“ werden die kleinen Tierchen gewogen, ihre Fußspuren untersucht und ihr Bewegungsapparat studiert. Per Stoppuhr finden die Kinder heraus, welche Geschwindigkeiten die Mäuse auf dem Weg durch Labyrinthe und Röhren schaffen.

Aber auch Geschicklichkeit ist gefragt, wenn es darum geht eine „Hampelmaus“ herzustellen oder mit Wolle zu filzen und Haare von Kamelen, Schafen und Kaninchen zu untersuchen. Außerdem entstehen kleine Kunstwerke, wenn die Ferienschüler die Umrisse oder Abdrucke von Blättern auf das Papier bringen.

Wer gern mikroskopiert, kann mehr über das Leben im Wassertropfen erfahren und Kleinsttiere finden, die im Karower Teich oder in der Panke leben. Schließlich geht es noch um die Verwertung von Altmaterial im Sinne der Nachhaltigkeit. Tsp

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