Ausblick : Die dringendsten Schulprobleme 2013

18.12.2012 00:00 Uhr

AUSGANGSLAGE

Auf die Bildungspolitiker der rot-schwarzen Koalition wartet kein angenehmes Jahr. Statt imageträchtige Reformen anschieben zu können, müssen sie den Schutt beiseite räumen, den die Sparmaßnahmen der vergangenen Jahre hinterlassen haben.

SCHULESSEN

Einigkeit besteht darüber, dass mehr für das Schulessen ausgegeben werden muss, um den Qualitätsstandard zu erreichen, der von Eltern und Politik erwartet wird. Handlungsdruck entsteht auch dadurch, dass in einigen Bezirken die Verträge mit den Caterern auslaufen. Der Schulausschuss des Abgeordnetenhauses will sich im Januar mit der Frage beschäftigen, wie die Mehrkosten für bessere Qualität auf Eltern und Land verteilt werden sollen. Es geht um rund 20 Millionen Euro mehr pro Jahr. Nach Expertenmeinungen müsste eine Mahlzeit statt bisher rund zwei Euro mindestens drei Euro kosten.

ARBEITSZEITKONTEN

Hier liegt die teuerste Baustelle, denn es geht um die Mehrarbeit, die von rund 30 000 Lehrern rund zehn Jahre lang auf sogenannten Arbeitszeitkonten angehäuft wurde. Inzwischen summieren sie sich auf dutzende Arbeitstage pro Lehrer, die vor der Pensionierung abzubummeln sind, ohne dass die Schulen dafür Ersatz bekommen. Deshalb sollen die Konten aufgelöst werden, und es soll verhindert werden, dass sich neue bilden. Senat und Gewerkschaft streiten, welche Gegenleistungen die Lehrer dafür bekommen, dass sie mehr arbeiten als andere im öffentlichen Dienst.

DER GROSSE REST

Wer die Koalitionsvereinbarung liest, entdeckt noch viel mehr dringende Schulthemen. Dazu gehört etwa die Inklusion mit ihren noch nicht abschätzbaren Konsequenzen für Personal- und Baukosten. Und dazu gehört das Ziel „Lehrermangel stoppen“, das wiederum zu der Frage führt, wie Berlin seine Junglehrer halten und Ältere entlasten will. sve

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