Schule : Autoschau der Superlative

Zur IAA werden mehr als 1000 Aussteller erwartet

Roland Koch

Die griechische Göttin der Morgenröte stand Pate für das lang erwartete neue Cabrio von Volkswagen. „Eos“ wird es, nach ihr benannt, heißen, und sein Name soll an die Morgenstunden eines Sommertages erinnern, die ideale Zeit, ein Auto mit offenem Dach auszuführen. Das Cabrio der Wolfsburger wird in wenigen Tagen zum ersten Mal gezeigt: Es ist eine von vielen Neuheiten, die auf der 61. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main zu sehen sein werden. Wenn die alle zwei Jahre stattfindende IAA vom 15. bis 25. September die Tore öffnet, werden die Fahrzeughersteller aber noch einiges mehr zu bieten haben: Sie präsentieren insgesamt 122 Neuheiten, darunter 80 Weltpremieren. Von Audi wird der Geländewagen Q 7 dabei sein, von Saab die neuen Modelle der Baureihe 9-5, Jaguar wird den Luxussportwagen XK 8 zeigen, Mercedes die neue S-Klasse …

Insgesamt kommen rund 1000 Aussteller aus 44 Ländern nach Frankfurt, um die neuesten Fahrzeugmodelle, Motorräder, Sonderfahrzeuge, Zubehör und Dienstleistungen rund ums Auto zu zeigen. Die Besucher sollen aber nicht nur neue Produkte sehen. Sie können sich auch selbst hinters Steuer setzen. Viele Modelle stehen für Probefahrten auf Frankfurts Straßen bereit. Wie der Fahrspaß sicherer und kraftstoffsparender wird, zeigt ein Fahrsicherheitstraining, das der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) veranstalten. Auch das Motorradfahren kann man ausprobieren. Die Aktion „Ride now!“ richtet sich an Neu- und Wiedereinsteiger.

Ein weiterer Schwerpunkt der IAA liegt in diesem Jahr auf alternativen Antrieben und Kraftstoffen. Opel wird zum Beispiel die neueste erdgasbetriebene Version des Opel Zafira vorstellen. Erstmals sind in diesem Jahr auch die drei chinesischen Anbieter Geely, Brilliance und Landwind mit Produkten dabei.

Karten für die Fachbesuchertage am 15. und 16. September kosten 42 Euro. Karten für die Publikumstage kosten werktags 13 Euro, an den Wochenenden 15 Euro. In der zweiten IAA-Woche, vom 19. bis 25. September, wird werktags überdies ein Feierabend-Ticket angeboten. Damit ist der Besuch ab 15 Uhr für acht Euro möglich. Die Automesse hat an den Fachbesucher- und Publikumstagen von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Zur IAA 2003 kamen eine Million Besucher. So viele erwartet der Veranstalter, der VDA, auch diesmal.

Weitere Infos im Internet unter:

www.iaa.de

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