Schule : Bald ist es Zeit für den Frühjahrsputz

Technische Probleme in der Werkstatt erledigen lassen

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Die ersten Krokusse haben sich bereits hervor gewagt. Doch noch sind die Frühlingsboten rar und das Wetter ist zu frisch für einen Frühjahrsputz am Auto. Doch bald schon wird man die eine oder andere kleine Arbeit tun können. Zu den wichtigsten gehört dabei eine gründliche Fahrzeugreinigung – das gilt für Karoserie, Unterboden, Motorraum und Fahrzeuginnenraum. Den gröbsten Schutz nimmt eine Waschanlage. Natürlich kann man auch selbst zu Schwamm und Büste greifen – aber das sollte man, auch wenn man einen Abstellplatz im Garten hat, mit Blick auf die Umwelt lieber nicht tun. Auch die Straße ist kein geeigneter Ort. Wer unbedingt sein Fahrzeug mit eigenen Händen waschen möchte, sollte dafür in eine der zahlreichen SBAnlagen fahren, in denen die Wasserkreisläufe kontrolliert werden. Vorsicht ist allerdings im Umgang mit dem heißen Dampfstrahl geboten. Wird der unkontrolliert eingesetzt, kann sich auch manche unverzichtbare Dichtungsmasse verabschieden und man wird künftig von ungewohntem Dröhnen, Klappern oder auch manchem überraschenden Wassereinbruch genervt.

Wer den einen oder anderen etwas tieferen Kratzer im Lack entdeckt, sollte ihn ohne langes Zögern reparieren. Sonst blüht aus kleinen Schäden schon bald kräftiger Rost. Nach derReinigung sollte man dem Lack eine Konservierung gönnen und anschließend den Innenraum reinigen.

Zu den Arbeiten nach Winterende gehört es auch, nicht mehr gebrauchte Skiträger und Dachboxen zu demontieren, Kofferraum und Handschuhfach von Ballast zu befreien und zugleich auch den Inhalt des Verbandkastens und der Ersatzlampenbox zu prüfen. Daneben sollte man prüfen, ob Warndreieck, Wagenheber und Radmutternschlüssel am richtigen Platz sind und der Ersatzreifen ausreichend Druck hat. Wer geschickt im Umgang mit dem Wagenheber ist, kann in Kürze auch die Winterreifen demontieren und die Sommerreifen reaktivieren – aber bitte nur dann, wenn die noch einiges mehr als die vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Mindesprofil haben. Bequemer ist der Radwechsel natürlich in der Werkstatt, deren Fachleute zudem am Reifen schnell auch Fahrwerksmängel erkennen.

Ein Rundgang ums Auto verbunden mit einer genauen Kontrolle aller Lampen und Leuchten, ein prüfender Blick in den Motorraum einschließlich Kontrolle der Keilriemenspannung, aller Schläuche, Schellen und Stecker und der Flüssigkeitsstände für Bremse, Kühlung , Motoröl, Scheiben- und Scheinwerferwaschanlage und wo noch nötig auch der Batterie und ein prüfender Blick auf die Stoßdämpfer – das sollte den auch bei modernen Autos empfehlenswerten kurzen Frühjahrscheck in eigener Regie abrunden. Und sehr genau prüfen sollte man auch die Scheibenwischer. Mancher hat leichte Raureif- und dünne Eisschichten im Winter mit dem Scheibenwischer zu beseitigen versucht. Daraus sind oft erhebliche Schäden an den feinen Wischlippen entstanden, die sich nun in Form von Schlieren auf der Frontscheibe bemerkbar machen. Deshalb sollten verbrauchte oder beschädigte Wischerblätter schnellstens ersetzt werden

Alle anderen Funktionen sind Werkstattsache. Ob es um die Wirkung der Bremse geht und den Zustand der Bremsflüssigkeit, die Kupplung, Spiel in der Lenkung, Geräusche vom Fahrwerk, instabiles Fahrverhalten wegen verschlissener Stoßdämpfer oder auch Startprobleme, einen unsauberen Motorlauf, zu hohen Verbrauch oder andere ungewohnte Geräusche geht – solche Arbeiten sollte man von Fachleuten erledigen lassen. Und auf jeden Fall sollte man angesichts der inzwischen enorm langen Wartungsintervalle wenigstens einmal im Jahr zur Fahrzeugkontrolle in die Werkstatt fahren. Die nämlich kann mit Hilfe moderner Testgeräte auch verdeckte Mängel schon so früh erkennen, dass daraus nicht größere Schäden werden – und die erste große Reise nicht mit einer überraschenden Panne endet. ivd

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