Schule : Brüssel spielt die Lärmkarte

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Nach Feinstaub und CO2 bald der Verkehrslärm: Neue Grenz- und Richtwerte sind nur noch eine Frage der Zeit. „Die EU-Richtlinie Umgebungslärm sieht unter anderem vor, dass bis Mitte 2007 so genannte Lärmkarten für Ballungsräume erstellt werden“, so Michael Niedermeier vom ADAC. „Ein Jahr später sind dann Aktionspläne vorzulegen.“ Denkbar sind Straßenbeläge, die beim Befahren weniger Geräusche verursachen oder Lärmschutzfassaden an Häusern. Studien zufolge sind Autos im Grunde immer noch so laut wie vor 25 Jahren. Zwar wurden die Geräusch-Grenzwerte stetig verschärft. Aber das Abrollgeräusch wurde nicht ausreichend berücksichtigt. Die Fortschritte beim Motorenlärm sind zudem nicht so groß, wie sie sein könnten – was auch an der Art der Messung liegt. „Es wird nur ein Fahrzustand gemessen“, sagt der Verkehrsclubs Deutschland. Die Autoherstellerkönnten die Fahrzeuge so auslegen, dass sie die Prüfung bestehen. gms

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