Schule : Citroën C3 Pluriel

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Die Idee, die die Entwickler von Citroën zum Bau des Pluriel veranlasste, hatte uns spontan begeistert. Denn ein Auto, das sich mit vergleichsweise wenigen Handgriffen von einer kompakten viersitzigen Limousine mit großem Faltdach in ein viersitziges Cabrio und weiter in einen offenen Spider umbauen lässt, das ist als zudem recht preiswertes Serienauto beispiellos. Aber wenn man einmal etwas länger mit diesem Auto umgeht, dann zeigt sich bald, dass hier ein Angebot gemacht wird, das von der Mehrheit schlicht nicht akzeptiert wird. Nicht etwa, weil der Umbau nicht funktioniert, sondern weil ganz offensichtlich die Bequemlichkeit siegt. Scheint die Sonne, dann reicht es nämlich, das große Faltschiebedach nach hinten zu fahren. Der nächste Schritt, das gesamte Verdeck nach hinten zu klappen und noch ein wenig mehr Himmel zu ergattern, verlangt nämlich, dass man aussteigt. Und damit alles richtig klappt, muss man nun die Reihenfolge der einzelnen Handgriffe genau beachten. Vergleichsweise viel Aufwand für einen nicht allzu großen zusätzlichen Effekt also. Und alle, die im Spätsommer mit diesem Auto unterwegs waren, verzichteten auf diesen Umbau. Und noch klarer gilt das für den Ausbau der Dachholme. Da man sie nicht im Fahrzeug verstauen kann, ist das keine überzeugende Lösung. Unser Fazit nach zwei Wochen Erfahrung mit dem Pluriel – eine schöne Idee, aber einfach ein wenig zu viel des Guten, denn Stufe drei und vier des Umbaus werden so gut wie nicht genutzt. Schade, aber Realität. Und das Fahren sonst? Da begeisterten alle guten Eigenschaften des C3. Ein flottes, komfortables und fahrsicheres Auto mit einem gewissen Pfiff. Es hat Spaß gemacht. ivd

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