Schule : Crossover hoch zwei

Opels Antara und Chevrolets Captiva – gleiche Basis

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Anfang der Neunziger eroberte sich Opels Frontera in kurzer Zeit einen Spitzenplatz unter den SUV. Doch schon bald machten ihm Konkurrenten das Leben schwer. Mit der 1998 vorgestellten zweiten Frontera-Generation legte Opel noch einmal nach. Doch dann tat sich bald nichts mehr. Denn eine dritte Generation hat es nie gegeben und vor drei Jahren verschwand der längst abgeschlagene Frontera klanglos von der Bühne.

Doch Opel will das SUV-Segment nicht endgültig aufgeben. So wird Ende September in Paris der Frontera-Nachfolger Antara Premiere feiern. Im Unterschied zum robusten und voll gelängetauglichen Vorgänger ist der eher ein komfortables und dynamisches Crossover-Modell, das die Elemente eines SUV mit denen eines großen Kombis vereint. Als Basistriebwerk bietet Opel einen 2,4-l-Benziner mit 104 kW (141 PS) an. 110 kW (150 PS) leistet der wahlweise mit Fünfgang-Getriebe oder Automatik kombinierte Zweiliter-Turbodiesel. Und Top-Motorisierung wird der bereits im Vectra und Signum bewährte 3,2-l-V6 mit 165 kW (224 PS) mit Sechsgang-Automatik sein.

Die Plattform teilt sich der Opel Antara mit dem von Daewoo in Korea entwickelten Captiva, der bei uns als Chevrolet Captiva antritt. Kein Zufall also, dass der Antara in Korea vom Band rollen wird. ivd

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