Schule : Dachboxen - Gepäckabteil auf dem Wagendach

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Viele haben erst vor wenigen Wochen als Geschenk unterm Weihnachtsbaum gefunden, andere in den letzten Tagen als günstiges Angebot gekauft Dachboxen. Das sind inzwischen sehr beliebte Gepäckabteile, die man auf dem Fahrzeugdach montiert. Und mancher geht damit schon in den nächsten Tagen erstmals auf große Fahrt. Denn in diesen Dachboxen lassen sich sowohl Wintersportgerät als auch viele andere Dinge, die im normalen Kofferraum keinen Platz finden, vor Wind und Wetter geschützt mit auf die Reise nehmen. Und mit den Dachboxen ist manches Verpackungsproblem lösbar, dass bei vollbesetzten Wagen enorme Probleme bereitet. Denn auch relativ große Gepäckräume sind dann, wenn jeder Passagier auch nur ein bis zwei davon mitnimmt, verblüffend schnell voll und eine vorklappbare Rückbank hilft in solchen Situationen auch nicht weiter. Als letzte Ausweichmöglichkeit bietet sich da das Fahrzeugdach an.

Wer mit Dachboxen unterwegs ist, sollte allerdings ein paar Grundregeln nicht außer Acht lassen. Das beginnt mit der Montage, geht weiter beim Beladen und schließt auch die Änderungen des Fahrverhaltens ein, die durch Dachboxen zwangsläufig auftreten. Befestigt werden die Dachboxen auf einem zum Fahrzeug passenden Trägersystem. Und oft müssen auch die Dachboxen selbst nioch zusammengesetzt werden. Wer nicht den Platz für die Montage hat oder auch nicht die nötigen Erfahrungen, das ohne Kratzer und Beulen am Fahrzeug zu bewältigen, ist gut beraten, seine Dachboxen gleich beim Fachhändler montieren zu lassen. Das befreit alleredings nicht von der Verantwortung, als Fahrzeuglenker regelmäßig den festen Sitz von Träger und Dachbox zu überprüfen.

Auch eine riesige Box darf man natürlich nicht nach Lust und Laune beladen. Denn zum einen muss man im Rahmen der für das Fahrzeug zulässigen Dachlast bleiben und zum anderen darf man das für das Fahrzeug zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Und wenn alle Plätze besetzt und der Kofferraum voll ist, dann sollte man die einzelnen Positionen unbedingt addieren, um sicher zu gehen, dass man nicht mit überladenem Fahrzeug startet.

Empfehlenswert ist es zudem, sich Gedanken über die Verteilung des Ladeguts im Fahrzeug zu machen. Denn besonders schwere Stücke gehören in den Kofferraum während die Dachbox für leichtes Gepäck reserviert bleiben sollte. Außerdem muss man dafür sorgen, dass die Gegenstände in der Dachbox so gut verstaut unbd vor allem gesichert sind, dass sie bei schnellen Beschleunigungs- und vor allem Bremsmanövern sowie bei flotter Kurvenfahrt nicht verrutschen.

Und gerade bei Kurvenfahrt sollte man berücksichtigen, dass durch Dachlasten der Schwerpunkt des Fahrzeugs nach oben verschoben wird, so dass bei höherem Tempo die Seitenneigung stark zunehmen kann. Deshalb ist es mit Dachlast angebracht, ein wenig moderater zu fahren. Mit erheblicher Zunahme bei voll beladenem Auto muss man auch bei den Bremswegen rechnen. Und bei noch einem Punkt gibt es ein Plus – beim Spritverbrauch. Rund zehn Prozent mehr muss man bei aerodynamisch gut gestalteten Boxen einkalkulieren und bis zu 20 Prozent bei weniger windschlüpfigen Konstruktionen. Und je schneller man unterwegs ist, desto kräftiger schlägt der zusätzliche Luftwiderstand als Mehrverbrauch zu Buche. ivd

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