Schule : Der Erfolg gibt ihm Kraft

Kia hat den Sorento überarbeitet und bietet ihn jetzt mit stärkeren Motoren an

Ingo von Dahlern

Selbst die größten Optimisten bei Kia wurden überrascht vom Erfolg des im Herbst 2002 eingeführten Premium Offroaders Kia Sorento. Denn trotz etablierter Konkurrenten wurde er in Nordamerika und Europa ein Bestseller. Bei uns hat er mit einem Marktanteil von 4,2 Prozent schnell den achten Platz unter den Geländewagen erobert. Großen Anteil am Erfolg in Europa, wo bereits mehr als 100 000 Sorento unterwegs sind, hat die Dieselversion 2,5 CRDi mit 103 kW (140 PS), die es seit 2004 auch mit Automatik gibt.

Sie und der neben dem 2,4-l-Basisbenziner mit 102 kW (139 PS) angebotene kraftvolle V6 haben künftig erheblich mehr Wumms. Denn Kia hat den Sorento jetzt kräftig aufgefrischt. So liefert der Turbodiesel mit künftig 125 kW (170 PS) 21 Prozent mehr Leistung, sein Drehmoment steigt von 343 auf 392 PS. Tempo 100 erreicht er damit in 12,4 statt bisher 14,6 Sekunden. Der V6 leistet ab Dezember trotz auf 3,3 l verringerten Hubraums 175 kW (238 PS) und spurtet dann in nur noch 9,8 Sekunden auf Tempo 100.

Mit den neuen Motoren gewinnt der Sorento erheblich an Dynamik – und das bei niedrigerem Verbrauch. Neu abgestimmt wurde das Fahrwerk, das auf noch mehr Komfort auf ausgebauten Straßen ausgelegt wurde. Und endlich hat der Sorento auch die Fahrdynamikregelung ESP. Außerdem gehören zur erweiterten Ausstattung leistungsfähigere Projektionsscheinwerfer, Einparksensoren am Heck, aktive Kopfstützen und Gurtstraffer vorn.

Edler beim Material und umfangreicher im Farbangebot wurde die Innenausstattung, die es nun auch in Schwarz gibt. In der Mittelkonsole gibt es künftig eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, und die Fondpassagiere haben dank neuer Vordersitzlehnen mehr Beinfreiheit. Und wer außen genau hinschaut, erkennt viele neue Details im Design.

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