Schule : Der hässliche Wulst ist weg

Fiat zeigt die zweite Generation des Multipla und den Panda 4x4

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Sein Konzept konnte bereits auf Anhieb viele überzeugen. Sechs Plätze in zwei Sitzreihen, das machte den vergleichsweise breiten Fiat Multipla zu einer interessanten Alternativen zu manchem deutlich schmaleren sechs oder siebensitzigen kompakten Minivan. Aber mit der Optik dieses Autos hatten viele sehr ernste Probleme. Der eigenwillige Wulst mit den hochgesetzten Scheinwerfern, der viele an einen Delphin denken ließ, und auch die übrigen ungewohnten Rundungen machten den so intelligenten Multipla mit seinem großzügigen Platzangebot für Passagiere und Gepäck für nicht wenige zu einem geradezu häßlichen Auto. Da half auch nicht, dass man davon nichts spürte, wenn man drinnen saß und ihn mit großem Vergnügen flott über Autobahnen und Landstraßen bewegen konnte.

Inzwischen hat Fiat auf solche Probleme reagiert. Denn auf der AMI in Leipzig präsentiert sich nun erstmals die zweite Generation des Multipla. Dem bisherigen Raumkonzept ist man treu geblieben. Doch an der Optik hat man gewaltig gearbeitet. Das Ergebnis – der ungewohnte Wulst ist weg. Dank geschickter Karosserieretuschen an Bug und Heck passt der Multipla nun problemlos in die aktuelle Fiat-Modellfamilie. Dabei wird die Front von großen Klarglas-Scheinwerfern, einem großen Markenlogo und einem breiten Lufteinlass unterm Stoßfänger geprägt. Mit nunmehr 4,09 Meter ist der Multipla um zehn Zentimeter gewachsen. Sein Gepäckraum fasst zwischen 430 und 1300 Liter. Auf den Markt kommt die zweite Multipla-Generation in der zweiten Jahreshälfte.

Eine weitere Neuheit bei Fiat auf der AMI ist der neue Panda 4x4 – ein kompakter Kleinwagen mit permanentem Allradantrieb mit Viscokupplung. Er soll im Oktober auf den deutschen Markt kommen und schon im Januar 2005 soll als zweiter Allradler der Panda SUV erscheinen. ivd

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