Schule : DIE KUNDEN Vom Scheich bis zum Surfer

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Wer sein Auto liebt, der schreibt. Die Leute von VW Nutzwagen bekommen oft Postkarten von Kunden aus dem Urlaub – so gut kennt man sich. Oft fahren die Werksvertreter persönlich mit Musterbögen vor – etwa bei Geschäftsleuten, die sich den Business als Dienstwagen holen. Den gibt es mit langem oder kurzem Radstand. Der Chef einer Fluggesellschaft aus Berlin-Tempelhof wollte die Version mit zwei Schiebetüren. Der Wagen wird gern von Scheichs der arabischen Welt gekauft, in Russland und in der Türkei. Medienanstalten bestellten gern Caravelle oder T5 inklusive Technikinnenausbau. Fast jedes VW-Gefährt der Welt, das über besondere „Features“ verfügt, ist in Stöcken gefertigt: Ob die Wagen der Landespolizeien, der Feuerwehr; ob Einwink-Autos der Flughäfen, Krankentransporter oder Reisemobile. Das SEK der Polizei lässt sich Autos mit Induktionsschleifen versehen, damit sie sie nicht zu orten sind. Ein Wachstumsmarkt für die VW-typischen Freizeitmobile ist Australien. Der Caddy Tramper mit Zelt heißt im englischsprachigen Raum aber Caddy Weekender. Weil Tramper da nicht Anhalter bedeutet, sondern Penner. kög

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