Schule : Die Oberstufenzentren feiern 30-jähriges Bestehen

Sie betreuen jeden vierten Schüler Berlins, insgesamt 90 0000. Zum Jubiläum planen Berlins Oberstufenzentren sich der Öffentlichkeit vorzustellen

Berlins Oberstufenzentren ist in diesem Jahr zum Feiern zumute, und das liegt nicht nur daran, dass sie im Herbst ihren 30. Geburtstag begehen. Schon vergangene Woche gab es nämlich ein großes Fest: Der Schulstandort Osloer Straße, an dem sich inzwischen das Oberstufentrum Kommunikations-, Informations- und Medientechnik mit rund 1700 Schülern befindet, feierte sogar seinen 50. Geburtstag.

Schulleiterin Dagmar Brüggemann erinnerte an die Anfänge der damaligen Berufsschule, die zunächst Elektrotechniker ausbildete, sich mit der Zeit auf immer neue Berufsbilder einstellte und inzwischen über modernste Schnittplätze verfügt, von denen manche Sendeanstalt nur träumen kann. Ein regelrechtes „Medienzentrum“ sei aus der früheren Berufsschule geworden, berichtete Brüggemann nicht ohne Stolz und erinnerte daran, dass die moderne Ausstattung auch üppigen EU-Geldern zu verdanken sei. Gleichzeitig verwies Brüggemann darauf, dass ihr Jubiläum auch eine Art „Start up“ sei für die Festlichkeiten zum Jubiläum der Oberstufenzentren, die am 12. September gemeinsam feiern wollen.

Die Oberstufenzentren, besser bekannt als „OSZ“, betreuen inzwischen jeden vierten Schüler in Berlin – insgesamt knappt 90 000. Unter ihrem Dach zusammengefasst sind 40 Berufsschulen mit rund 60 000 Schülern, dazu 78 Berufsfachschulen (13 000 Schüler), 50 Fachoberschulen (6000 Schüler), 32 Fachschulen (4500 Schüler), 15 Berufliche Gymnasien (2600 Schüler), 13 Sonderberufsschulen (2500 Schüler) und 23 Berufsoberschulen (1070 Schüler).

Die Vielfalt ist inzwischen so groß geworden, dass es immer schwieriger wird, einen Überblick zu bekommen. Die OSZ wollen das bevorstehende Jubiläum deshalb auch nutzen, sich der Öffentlichkeit vorzustellen.pth/sve

Infos: www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/berufliche_bildung/

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