Schule : Die Wiege von Chevrolet stand in der Schweiz In den USA war er ein berühmter Rennfahrer

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Er war ein Schweizer – der Namensgeber für eine der erfolgreichsten Automarken der Welt: Louis Chevrolet. Im schweizerischen Kanton Jura und Neuenburg wurde er Weihnachten 1878 als Sohn des Uhrmachers und Bauern JosephFélicien Chevrolet in Chaux-de-Fonds geboren. Mechanisch sehr begabt, repariert Chevrolet schon früh Fahrräder, mit denen er auch erfolgreich Rennen fährt, und bald auch Autos. Und 1900 wandert er in die USA aus, wohin er bald fast die ganze Familie nachholt. Er arbeitet in den Autofabriken De Dion-Bouton und Fiat in New York, heiratet, bekommt mit seiner Frau Suzanne zwei Kinder. Und früh schon entdeckt er seine Leidenschaft für Autorennen, wir binnen kürzester Zeit zum erfolgreichsten und bekanntesten Rennfahrer Nordamerikas. Diese Karriere beendet er spontan nach dem Tod seines Bruders Gaston im Jahr 1920.

Zu jener Zeit strahlt allerdings schon längst sein Stern als genialer Konstrukteur. Und längst schon hat er William Crapo Durant getroffen, einen Geschäftsmann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, einen Millionär, der mit allem Geld macht – und bald auch mit Autos Als erstes erwarb er die Marke Buick. Als Buick- Pilot wurde Chevrolet berühmt, und die Marke durch ihn. Chevrolet beteiligt sich an der Entwicklung neuer Rennwagen. Und 1911 präsentiert er mit dem Classic Six seinen ersten selbst entwickelten Chevrolet – ein luxuriöses Gefährt mit sanft laufendem Sechszylinder, das begeistert. Die Marke wächst. Doch Durant nutzt eine Europareise Chevrolets, das Unternehmen nach eigenen Vorstellungen zu organisieren, kostengünstiger zu fertigen. Es kommt zum Bruch mit Chevrolet, der die Firma 1913 verlässt. Die kommt immer besser ins Geschäft. Chevrolet selbst gründet neue Marken, baut Rennwagen der Marke Frontenac, wird einer der Pioniere des Leichtbaus mit Aluminium, macht die Frontenac zu einer Legende und konstruiert bald auch Flugmotoren. 1934 schwer erkrankt, stirbt Chevrolet 1941. ivd

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