Schule : Die Zukunft heißt halb und halb

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Mehr als fünfzig Prozent aller Fahrten werden in der Stadt gemacht. Anfahren, Fahren mit 30 oder 50 km/h und Abbremsen. Benzinmotoren verbrauchen dort am meisten Kraftstoff.

Die Teilelemente des Hybridmotors teilen sich die Arbeit. Beschleunigung und niedrige Geschwindigkeit erledigt der Elektromotor, beim Bremsen nutzt er die anfallende Energie zum Laden der Batterie und bei hoher Beschleuningung sowie hoher Geschwindigkeit schaltet sich der Benziner zu. Der Einsatz erfolgt dort, wo der Elektrotor seine Schwächen hat. Bisher hieß es immer, dass sich hohe Fahrleistungen und geringer Verbrauch in einem Fahrzeug nicht vereinen lassen. Doch den Entwicklern des RX 400h scheint die Quadratur des Kreises gelungen zu sein.

Allgemein versteht man unter Hybrid ein System, bei dem zwei Technologien kombiniert werden. Hybridsysteme in der Automobiltechnik bestehen in der Regel aus einem klassischen Verbrennungsmotor (Benzin oder Diesel) und einem Elektroantrieb, die in der jeweiligen Situation die passende Antriebsart zur Verfügung stellen.

Doch künftig sind auch Hybride mit Gas- oder Wasserstoffmotor denkbar. Die Hybridtechnologie ist dabei nicht das Maximum sondern das Optimum verschiedener Vorzüge einzelner Antriebsarten.

Daran arbeiten derzeit fast alle Fahrzeughersteller. Der Kraftstoffbedarf für immer mehr Fahrzeugen lässt sich mit den derzeit bekannten Energiereserven nicht mehr lange decken. Der Bestand der Fahrzeuge wird weltweit von derzeit rund 700 Millionen auf geschätze 1,2 Milliarden Kraftwagen im Jahr 2020 steigen. Der Energiebedarf wird sich bis zum Jahr 2050 ebenfalls verdoppeln.

Bei der Weiterentwicklung der Elektomotoren ist eine Reduzierung der nicht-regenerativen Antriebsanteile beim Hybridmotor auf maximal zehn bis 25 Prozent denkbar.

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