Schule : Edle Optik für die zwei großen Kia

Brabus-Tochter CRD veredelt den Kia Sorento und den Kia Opirus

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Von Ingo von Dahlern Keine Marke wächst auf dem deutschen Markt so schnell wie die koreanische HyundaiTochter Kia. Während die ihre Absatzzahlen 2003 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 32 Prozent auf 26 386 Einheiten steigern konnte, zielt sie in diesem Jahr auf 33 000 Einheiten und glaubt 2005 sogar 45 000 Kia auf dem deutschen Markt unterbringen zu können. Dabei fährt Kia auf ganz unterschiedlichen Schienen. Denn mit Modellen wie dem Besteller Rio und dem gerade erst eingeführten kompakten Picanto sowie dem ganz neuen Cerato in der Golf-Klasse bedient man die große Masse, was auch für die beliebten Vans Carnival und Carens gilt, während man mit dem edlen SUV Sorento und der exklusiven Limousine Opirus Käufer der Oberklasse anzusprechen versucht. Das gelingt sehr gut beim großen SUV Kia Sorento, der sich längst als ein ernster Konkurrent von Mercedes ML-Klasse, BMW X5 und Lexus RX 300 etabliert hat. Zäher dagegen läuft das Geschäft mit der Oberklasselimousine Opirus, mit kraftvollem 3,5-l-V6 mit 149 kW, 37 580 Euro beginnenden Preise überzeugt, sondern durch Fahreigenschaften und eine Ausstattung, die der etablierte Konkurrenten durchaus vergleichbar ist. Das einzige, was dem Opirus fehlt, ist das rechte Image. Aber es wird besser und soll durch die neue Version Opirus Executive weiter gestärkt werden. Denn für einen Mehrpreis von 6300 Euro macht die Brabus-Tochter CRD ein exklusive und betont sportliches Top-Modell, dem man bereits auf den ersten Blick seine besondere Position im Kia-Angebot ansieht. ER zeichnet sich aus durch eine neue Frontschürze, eine Heckschürze mit Doppelauspuffblenden und Seitenschweller, die durchweg in Wagenfarbe lackiert sind und steht auf großen 19-Zoll-Leichtmetallrädern. Innen glänzt er mit einer Leder-Teilausstattung mit zahlreichen Alcantara-Elementen, Applikationen aus Vogelaugenahorn, Instrumenten mit silbernen Zifferblättern und einen hochwertig ausgestatteten Kofferraum.

Den gleichen Aufpreis verlangt Kia auch für die Executive-Ausstattung beim Sorento, für den es neben dem 2,4-l-Basistriebwerk auch einen kräftigen 3,5-l-V6 mit 143 kW (194 PS) gibt sowie einen neu entwickelten direkt einspritzenden 2,5-l-Turbodiesel mit 103 kW (140 PS).Turbodiesel und der stärkste Benziner gibt es künftig ebenfalls als Executive. Auch die steht auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern und dank neuer Frontschürze, Seitenschwellern, einer Seitenbeplankung und einer Heckschürze mit Doppelauspuffblenden in Wagenfarbe eine besonders attraktive Optik, die innen ähnlich aufgewertet wird wie beim Opirus Executive.

Zwei überzeugende Premium-Autos, deren Verarbeitung und Ausstattung bereits in den bislang angebotenen Versionen überzeugt und die mit einer Fünfjahresgarantie das durchaus hohe Selbstbewusstsein der Kia-Verantwortlichen unterstreichen, die mit den CRD-Versionen einen weiteren Schritt zu einem ernsthaften Mitspieler in der Oberliga tun.

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