Schule : Ein Bestseller geworden A-Klasse Produktionsmillionär

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Auf Erfolg programmiert ging er an den Start – bis ihn der ElchTest im Oktober 1997 ganz unvermutet aus der Bahn warf. Die Auslieferung des damals ganz neuen Mercedes der A-Klasse wurde gestoppt. Seine Zukunft war arg gefährdet. Auch wenn sich schnell herausstellte, dass der spektakuläre aber völlig unrealistische Elch-Test über die Sicherheit eines Fahrzeugs unter Alltagsbedingungen keine Aussage macht. Denn wenn man es darauf anlegt, lässt sich, wenn man sich an bestimmte Resonanzpunkte herantastet, jedes Auto umkippen.

Bei Mercedes entschied man damals, die A-Klasse ausnahmslos mit dem noch recht neuen elektronischen Assistenzsystem ESP (Electronic Stability Program) auszustatten, dass jedem Kippversuch einen elektronischen Riegel vorschiebt. Das verschaffte ihm einen bedeutenen Sicherheitsvorsprung und ESP den Durchbruch auf breiter Front gerade auch in den kompakteren Fahrzeugklassen.

In der Kompaktklasse etabliert

Nach etwas zähem Anlauf wurde aus der A-Klasse eines der großen Erfolgsmodelle von Mercedes – ein Bestseller in dem für Stuttgart völlig neuen Segment der Kompaktklasse, der soeben die Marke von einer Million Einheiten überschritt. Damit hat man sich mit diesem in vielen Bereichen, vor allem aber der Sicherheit innovativen Auto fest in der Kompaktklasse etabliert. Und dabei inzwischen eine Produktionszahl erreicht, die selbst Optimisten überrascht hat. Mit dazu beigetragen hat neben konsequenter Modellpflege auch die im Frühjahr 2001 eingeführte 17 Zentimeter längere Langversion, für die sich seitdem 40 Prozent aller Käufer entschieden. Von denen sind übrigens 40 Prozent Frauen.

Wichtigster A-Klasse-Markt ist Deutschland. Aber auch in Italien, Großbritannien und Frankreich spielt der kleinste Mercedes eine unübersehbare Rolle im Straßenbild – bevorzugt in der Farbe Polarsilber und als A 170 CDI mit dem größeren der beiden Turbodiesel unter der Haube. Neben den zwei Selbstzündern gibt es die vier Benziner A 140, A 160, A 190 und A 210.

Allerdings steht die erste Generation schon im nächsten Jahr vor ihrer Ablösung. Die ist verbunden mit einer Erweiterung des Angebots zu einer richtigen Modellfamilie mit verschiedenen Aufbauvarianten. Gebaut werden die wie schon bisher im Mercedes-Werk in Rastatt, dem soeben erst zehn Jahre alt gewordenen jüngsten Personenwagen-Werk von Mercedes-Benz in Deutschland, das derzeit mit einem Aufwand von rund 900 Millionen Euro weiter ausgebaut wird. ivd

Mitsubishi Pickup

mit mehr Power

Vier von zehn neuen Pickups auf dem deutschen Markt tragen das Markenzeichen von Mitsubishi. Denn mit 40 Prozent ist der L200 mit den drei Diamanten Marktführer. Ihn noch attraktiver zu machen, ist Ziel des neuen Sondermodells L200 Liberty auf der Basis des Magnum mit Doppelkabine. Das bietet mit Reifen 285/55 auf 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfern, stark abgedunkeltem Privacy Glass hinten sowie Lederlenkrad, Cockpitverkleidung im Titan-Look Edelstahl-Einstiegsleisten und Radio-CD-Kombination und vielen anderen Details nicht nur eine besonders attraktive Optik und Ausstattung, sondern zusätzlich auch noch mehr Leistung. Denn der Motor leistet dank Tuning-Kit statt 85 kW (115 PS) nun 98 kW (133 PS) und liefert maximal 280 Nm, so dass bis zu 158 km/h möglich werden. Der Preis dafür liegt bei 29 950 Euro. mm

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