Schule : Ein bunt gemischtes Haus Ein Jahr im Internat: Bericht aus England

Lucia Wesenberg
Foto: Mike Wolff
Foto: Mike Wolff

Lucia Wesenberg, 16, aus Mitte verbringt dieses Schuljahr auf einem Internat in England. Hier schreibt sie, was sie dort erlebt.

Zum Abschied aus Berlin haben mir meine Eltern eine Schultüte geschenkt, denn schließlich bin ich ja auf eine neue Schule gekommen. Als wir endlich am Internat angekommen sind, waren dort schon ein paar Mädchen vor meinem Boarding House und haben mir mein Zimmer gezeigt. Dann bin ich mit meiner Oma zum Uniform Shop gegangen, Sportzeug kaufen. Auf allen Sportsachen ist das Schullogo, ein Löwe mit Sternchen, sogar auf den Strümpfen.

Die ersten zwei Tage habe ich kaum etwas verstanden, da alle viel zu schnell englisch gesprochen haben. Außerdem musste ich ständig Räume suchen, was schwierig war, da man in der Oberstufe keine Klasse hat und meistens alleine unterwegs ist. Zum Glück haben sie uns vorher noch mal das Gelände gezeigt, sonst hätte ich mich dauernd verlaufen.

Mittlerweile habe ich schon ein paar gute Freunde gefunden und weiß jeden Tag ein paar mehr Namen. Am spannendsten ist, dass die anderen Schüler von den verschiedensten Orten kommen. Viele haben schon in mehreren Ländern gewohnt und können viele Sprachen. So hört man ab und zu, wie sich Mädchen auf Mandarin, Italienisch oder Spanisch unterhalten. Gut, dass es noch andere Schüler gibt, die deutsch sprechen, denn wenn man nicht mehr weiterweiß, kann man immer einen fragen. Langsam weiß ich sogar, wann ich wo sei muss, und fühle mich immer wohler in diesem bunt gemischten Haus. Lucia Wesenberg

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