Schule : Ein genialer Verwandlungskünstler

Mit den Pluriel bringt Citroën eine ganz neue Art von Kleinwagen

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Dieses Auto wird viele sicher gleich beim ersten Kennelernen begeistern - wie es auch uns begeisterte, als wir es soeben bei einer Vorabpräsentation zum Pariser Herbstsalon erleben konnten, der Ende des Monats an der Seine beginnt. Denn was Citroën hier auf der technischen Basis des kompakten C3 geschaffen hat, stellt alles in den Schatten, was bislang an Karossereievariabilität bei Serienautos angeboten wurde. Der Pluriel ist eben noch eine kompakte viertürige Limousine mit einer dem C3 eng verwandten aber durch gekonnte Variation der Karosserie und ihrer Proportionen sehr viel dynamischeren Linie - um sich schon nach wenigen Handgriffen als ein flotter und rundum offener Spider zu präsentieren, der mit einer nach hinten offenen Ladefläche sogar zum kompakten Pickup wird.

Doch ehe aus der Limousine der Spider wird, verwandelt sich dieses Auto erst einmal in eine sogenannte Panoramalimousine. Denn wenn man die Seitenscheiben dieses ohne B-Säule auskommenden Viersitzers versenkt und das über die gesamte Dachfläche reichende Panorama-Faltdach per Knopfdruck öffnet, ergibt sich für die Passagiere ein ungehinderter Panoramablick.

Nun folgt der überraschende nächsteSschritt. Denn die gesamte Kassette mit dem zusammengefalteten Dach lässt sich umklappen und dank einer raffinierten Mechanik komplett auf den Kofferraumboden befördert. Dafür reichen einige wenige und völlig unkomplizierte Handgriffe. Ist alles verstaut und der Zwischenboden des Kofferraums geschlossen, ist aus dem Pluriel ein luftiges Cabriolet geworden. Und die stabilen Bügel des Daches an beiden Flanken bieten auch für den Fall des Falles Schutz bei Überschlägen.

Doch es kommt noch besser. Denn diese robusten Bügel lassen sich mit ganz wenigen Handgriffen entfernen. Nun zeigt sich der Pluriel als offener viersitziger Spider. Allerdings auch mit einigen Grenzen. Denn würde man jetzt von einem kräftigen Regenschauer überrascht, dann gäbe es Schutz vor dem Wasser nur unter einem Dach oder in einer Garage. Denn die zwar leichten aber recht voluminösen Bügel lassen sich nicht einfach im Fahrzeug mitnehmen. Aber bei stabilen Wetterlagen darf man das Abentuer, mit einem offenen Spider unterwgs zu sein, schon einmal wagen. Und aus diesem Modell lässt sich dann durch Vorklappen der hinteren Sitze und Öffnen der Heckklappe auch der Pickup machen.

Kurzum, ein Auto, dessen Gestalt man jederzeit seinen Bedürfnissen anpsassen kann. Und das, ohne dafür extrem tief in die Tasche greifen zu müssen. Denn der Pluriel, der mit der Technik des C3 ausgestattet ist, wird in der jeweiligen Version nur zwischen 2000 und 2500 Euro mehr kosten als die normale Limousine – ein mehr als attraktives Angebot, von dem man bei Citroën so überzeugt ist, dass man sich auf eine Tagesproduktion von mehr als 300 Fahrzeugen vorbereitet hat. ivd

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