Schule : Eine Plattform - drei Autos

Erste Bilder der Kleinwagen von PSA und Toyota

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Im nächsten Jahr kommt Bewegung in die europäische Kleinwagenszene. Denn schon bald nach der Weltpremiere beim Genfer Frühjahrssalon Anfang März geht ein bislang nie da gewesenes Trio an den Start, Citroën C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo heißen die drei Modelle, die in den vergangenen drei Jahren von den beiden Unternehmen PSA und Toyota in enger Zusammenarbeit entwickelt wurden.

Sie alle stehen auf einer gemeinsamen Plattform stehen und sie alle werden in einem gemeinsamen neu errichteten Automobilwerk gebaut werden. Das steht in der Tschechischen Republik in Kolin und ist für eine Jahresproduktion von insgesamt 300 000 Fahrzeugen ausgelegt. Jeweils 100 000 von jedem der drei Modelle sollen gebaut werden, von denen die beiden Partner jetzt die ersten Bilder veröffentlicht haben.

Die zeigen, das es den beiden sehr verschiedenen Partnern tatsächlich gelungen ist, für jedes Modell einen markentypischen Auftritt zu realisieren. Das gilt vor allem für drei klar differenzierte verschiedenen Karosserien, die auch in ihren Außenabmessungen kleine Unterschiede zeigen. So ist der Citroën C1 – für ihn musste die PSA-Tochter Citroen von BMW den Modellnamen C1 kaufen, der von BMW Motorrad verwendet worden war – mit 343,5 Zentimeter das längste der drei Modelle. Der Peugeot 107 ist fünf Millimeter und der Toyota Aygo sogar 25 Millimeter kürzer. Und mit 161,5 Zentimeter ist er auch 15 Millimeter schmaler als die beiden französischen Varianten. Die Höhen liegen bei 146 Zentimeter beim Toyota und einem Zentimeter mehr bei den Franzosen.

Die drei Modelle wurden vor allem für den europäischen Markt entwickelt. Hier sollen sie als preiswerte Einstiegsmodelle in der Kleinwagenklasse vor allem für den Stadtverkehr einem von beiden Partnern erwarteten steigenden Bedarf entgegenkommen.

Ausgestattet mit Einliter-Benzinmotoren und direkt einspritzenden 1,4-Liter-Turbodieseln der neuesten Generation sind die drei Kleinwagen flink, wendig und sparsam und zugleich umweltfreundlich. Und sie sollen auch besonders preiswert sein. Zu welchen Preisen sie im nächsten Jahr angeboten werden, wird bislang allerdings von keinem der beiden Kooperationspartner verraten.

PSA und Toyota haben in das gemeinsame tschechische Projekt einschließlich Forschung und Entwicklung und den Kosten für den Produktionsanlauf bereits rund 1,5 Milliarden Euro investiert. Bis jetzt sind bei Toyota Peugeot Citroën Automobile (TPCA) in Kolin bereits rund 1500 Arbeitsplätze entstanden. Ebenso viele sollen noch hinzukommen. ivd

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