Ferientipps in Berlin : Von Kosmonauten und Astronauten

Im Deutschen Historischen Museum können Kinder lernen, warum es in Ost- und Westdeutschland unterschiedliche Bezeichnungen für bestimmte Dinge gibt. Mehr dazu und weitere Sommerferien-Tipps für Schüler und Lehrer finden Sie hier.

Versteht die Bürokratie ihre eigene Sprache?
Versteht die Bürokratie ihre eigene Sprache?Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Von Broilern und Nietenhosen

Was ist der Unterschied zwischen Astronauten und Kosmonauten? Warum sagen manche Menschen Broiler und manche Brathähnchen? In den mehr als vierzig Jahren der deutschen Teilung haben sich in Ost- und Westdeutschland verschiedene Bezeichnungen eingebürgert. Im Deutschen Historischen Museum können Kinder erfahren, was es mit diesen Wörtern auf sich hat, welche Unterschiede es im Alltagsleben gab und zu welchen Problemen und Missverständnissen diese nach der Wiedervereinigung führten.

Der interaktive Ausstellungsrundgang für Kinder ab acht Jahren dauert 90 Minuten. Die nächsten Termine: 30. Juli, 4. August und 5. August, jeweils um 11 Uhr. Anmeldung unter Tel. 20304-750/-751 oder per E-Mail: fuehrung@dhm.de. Mehr zum Ferienprogramm des Deutschen Historischen Museums unter www.dhm.de/kalender/ferienprogramm.html.

Bewerben für Multimediapreis

Für den Multimediapreis mb21 können sich Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre bewerben. Gesucht werden multimediale Projekte wie etwa Blogs, Apps, Spiele oder Video-Channel. Es gibt verschiedene Alterskategorien. Gewinnen kann man Geld- und Sachpreise. Einsendeschluss ist am 16. August. Mehr Informationen über die Wettbewerbsbedingungen unter www.mb21.de.

Begleitstudium für Pädagogen

An der Freien Universität Berlin können Lehrer, Erzieher und andere Pädagogen aus dem Bildungsbereich berufsbegleitend Demokratiepädagogik studieren. Noch bis Ende August kann man sich für den Masterstudiengang bewerben. Er beinhaltet 14 Wochenendseminare (freitags und samstags) und erstreckt sich über zwei Semester. Mehr Informationen unter www.ewi-psy.fu-berlin.de/v/masterstudiengang.

Wie man eine Ausbildung bekommt

Am Mittwoch, 29. Juli, findet in den Räumen des Vereins Frauentechnikzentrum Berlin von 15 bis 17 Uhr eine Informationsveranstaltung für junge Migrantinnen und Migranten statt. Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche, die noch keine Ausbildung angefangen oder abgeschlossen haben.

Der Verein bietet im Rahmen des Landesprogrammes „Ausbildung in Sicht“ der Senatsarbeitsverwaltung Unterstützung beim Weg in den Job an. Wer unter 25 Jahren alt, arbeitslos oder ohne Ausbildungsabschluss ist, kann mitmachen. Die Teilnahme ist kostenlos und beginnt mit einer zweiwöchigen Kompetenzfeststellung. Mehr Informationen unter http://ftz-berlin.de/ais.html. Zum Hechtgraben 1, Hohenschönhausen.

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