Schule : Ganz neue Optik und neue Motoren

Alfa hat seinen großen 166 überarbeitet und aus ihm fast ein neues Auto gemacht

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Es sieht aus wie neu obwohl er im Grunde genommen der alte Alfa 166 geblieben ist. Denn der im nächsten Monat zu den Händlern kommende gründlich überarbeitete größte Alfa hat nun eine ganz neue Frontpartie, bei der vor allem der im Stil des Alfa 147 neu gestaltete Kühlergrill mit seinen wuchtigen Lufteinlässen ganz neue Akzente setzt. Den oberen Abschluss bildet das traditionelle Alfa-Logo. Hinzu kommen größer gewordenen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit ihren drei Rundelementen für Abblend-, Fern- und Blinklicht, sowie die ebenfalls neu gestaltete V-förmige Motorhaube, die den Auftritt des Alfa 166 nun erheblich dynamischer werden lassen. Und auch am Heck haben die Designer gearbeitet. Neben den durchgängig in Rot gehaltenen Rückleuchten haben sie auch der bündig bis zu den Stoßfängern reichenden Kofferraumhaube eine neue Form gegeben. Das alles trägt dazu bei, dass der Alfa 166 mit seiner in der Mitte nach innen gewölbten Karosserielinie und der asphärisch gewölbten Flanke extrem dynamisch und vor allem unverwechselbar auftritt.

Weitgehend unverändert blieb dagegen das Interieur. Hier ergänzt eine fünfte besonders exklusive Lederausstattung, bei der der gesamte Armaturenkörper mit einem edlen feinnarbigen Leder eingefasst wird, das bisherige Angebot. Zudem kann das Cockpit nun in vier Farbvarianten geordert werden.

Tiefgreifender sind allerdings die Änderungen unterm Karosserieblech. Denn der Alfa 166 tritt mit zwei neuen Motoren und auch neuen Getrieben an. Spitzenaggregat ist künftig der aus dem Alfa Spider und GTV bekannte und sorgfältig optimierte 3,2-Liter-V6 mit einer Leistung von 176 kW (240 PS) - ein seidenweich laufender kraftvoller Sechszylinder, der mit beachtlichen Fahrleistungen glänzt. Denn für den Spurt auf Tempo 100 reichen dem mit 24 Ventilen ausgestatteten Aggregat gerade einmal 7,4 Sekunden. die Höchstgeschwindigkeit den großen Alfa liegt mit diesem Triebwerk bei 245 km/h und der Durchschnittsverbrauch bei 12,5 l/100 km - ein für diese Leistungsklasse vertretbarer Wert.

Neues Top-Aggregat unter den Dieseln ist der ist der 129 kW (175 PS) leistende 2.4 JTD 20V. Schon bei 2000/min liefert der sein höchstes Drehmoment von 385 Nm - und bleibt bis zu 4000/min auf diesem Niveau. Und da schon bei 1750/min 90 Prozent dieser Kraft verfügbar sind, ist der Multijet-Direkteinspritzer ausgesprochen dynamisch. Binnen 8,9 Sekunden erreicht er Tempo 100 und maximal sind 222 km/h möglich - bei einem Durchschnittsverbrauch von gerade einmal 7,5 l/100 km. Und statt des Sechsgang-Schaltgetriebes gibt es den Selbstzünder auf Wunsch auch mit einer neuen Fünfgang-Automatik. Um die 34 600 Euro wird man für den Diesel zahlen müssen und für 40 900 Euro gibt es das neue Topmodell. Einsteigen in die Familie des großen Alfa kann man allerdings schon mit rund 29 700 Euro für den 166 2.0 TS Progression. ivd

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